Drei Chöre begeistern Nierenhofer Publikum

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Was wir bereits wissen
200 Besucher hören beim Konzert in der Nierenhofer Mehrzweckhalle Musik von Barock bis Pop.

Nierenhof..  So unterschiedlich das Programm, so ungewöhnlich war auch die Zusammenstellung der drei Chöre, die am Sonntagabend in der Mehrzweckhalle der ev. Kirchengemeinde Nierenhof das Konzert „Für den König“ gaben: Akkordeonorchester, Gospel- und Posaunenchor.

Aber nicht nur die Chöre begeisterten die rund 200 Zuhörer in der Hall, auch die Auswahl der Musikstücke des Programms fand viel Beifall. Die Chöre präsentierten eine gelungene Mischung von Barock bis Pop. Nicht zufällig hatte man als zentrales Thema des Konzertes „Für den König“ gewählt – die gleichnamige Komposition Albert Freys, die alle Chöre zum Schluss als Höhepunkt gemeinsam aufführten.

Choräle und moderne Gospel-Musik

Informativ für das Publikum: Alle vorgetragenen Stücke wurden von den jeweiligen Chorleitern kurz erklärt und angesagt.Das Konzert begann mit dem CVJM Posaunenchor, der unter der Leitung von Matthias Schnabel alte Choräle, aber auch modern ausgerichtete Gospel-Musik präsentierte. Auch die so genannten Jungbläser, also die Anfänger, stellten ihr Können unter Beweis: Sie schmetterten das bekannte Kirchenlied „Nun danket alle Gott“.

Mit Elan und Schwung

Die Chöre wechselten sich ständig nach zwei Vorträgen ab. Natürlich trug der Gospelchor der ev. Kirchengemeinde typische amerikanische Gospel vor. Leiter Hans-Jörg Masanek dirigierte den Chor mit Elan und Schwung. Das Tönisheider Akkordeonorchester unter Leitung von Ulrich Chudobba hingegen brachte mit Pop Musik von Abba oder James-Bond-Themen eine völlig andere Musikrichtung gekonnt auf die Bühne. Zwei Zugaben beendeten einen unterhaltsamen Abend, der sicherlich in Erinnerung bleiben wird.