Diesmal wurden sie selbst chauffiert

Foto: frei
Als Dankeschön fürs ehrenamltiche Engagenemt lud die CDU Langenbergs Bürgerbus-Fahrer zur Stadtrundfahrt durch Velbert und Neviges ein.

Velbert..  Diesmal durften sie selbst auf den Fahrgastsitzen Platz nehmen: Zum Dank für ihre ehrenamtliche Engagement hatten Hermann-Josef Schmitz und die CDU Velbert die Fahrer des Bürgerbusvereins Langenberg zur Stadtrundfahrt durch Neviges und Velbert eingeladen.

Fraktionsvorsitzender Manfred Bolz und der stellvertretende Bürgermeister Emil Weise (CDU) bewiesen sich als versierte Fremdenführer. Bereits auf dem Weg nach Neviges lieferte Bolz Daten und Fakten über den Langenberger und dann überwiegend über den Nevigeser Stadtteil. An der alten Stadthalle übernahm Emil Weise und führte erläuternd zur Pfarrkirche St.-Maria-Empfängnis, wo auch Bürgermeister Dirk Lukrafka zu der 30-köpfigen Gruppe dazu stoß.

Besuch im Schlossmuseum

Fahrerin Ute Berker wusste als gebürtige Nevigeserin das ein oder andere zu ergänzen: „Es war ja ein Heimspiel“. Sehr überrascht war sie von der Pfarrkirche, die heute so freundlich und hell innen sei. Als Kind habe ihr der dunkle Bau eher Respekt und Angst eingeflößt. Eheleute Ressing konnten sich auch noch gut an früher erinnern, denn vor 45 Jahren hatten sie dort geheiratet. Nach dem Besuch des Doms, dessen Rosenfenster an diesem Tag ganz besonders von der Sonne verwöhnt war, ging es zu Fuß zum Schloss Hardenberg und im Anschluss daran zum gemeinsamen Mittagessen ins neue Sportzentrum. Als Nachtisch folgte der Besuch des Schloss- und Beschlägemuseums, wo sich so mancher erfolglos am Öffnen alter Türverriegelungen versuchte.

Informationen über Neviges und Velbert

Heribert Ressing: „Ich war ganz angetan vom ehrenamtlichen Engagement von Manfred Bolz und Emil Weise.“ Das sei für Langenbergs Bürgerbusfahrer genau das Richtige gewesen. Viele hätten die Informationen über Neviges und Velbert gut gefunden, weil sie eben selten dorthin führen. „Man ist alter Bürger und lernt immer wieder neues in seiner Stadt kennen.“

Viel Lob für Manfred Bolz

Dagmar Hoddick war ebenfalls voller Lob: „Manfred Bolz hat das sehr, sehr schön gemacht. Es war so sehr umfangreich und einfach bereichernd, informativ, obwohl ich schon vieles davon kannte.“ Und dann gibt sie leise zu: „Man geht auch einfach viel zu wenig nach Neviges“. Früher mit Kindern sei das anders gewesen. Selbst Ute Berker kannte einige schöne Gebiete in Velbert bislang gar nicht. „Sehr interessant war das Schloss- und Beschlägemuseum. Das hat mich so beeindruckt, dass wir mit den Kindern und Enkelkindern noch einmal dorthin wollen.“

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