Die Qualität muss stimmen
25.09.2012 | 18:24 Uhr 2012-09-25T18:24:00+0200
Neviges. .Die Sängerinnen und Sänger der ein Jahr alten „Chorfreunde Plan B“ geben sich sehr selbstbewusst: „Wir sind überrascht von der eigenen Entwicklung“, sagt Roswitha Höppner-Schmidt, die in dem nunmehr auch ins Vereinsregister eingetragenen Klangkörper (e.V.) die Öffentlichkeitsarbeit besorgt.
Die Sängerinnen und Sänger der ein Jahr alten „Chorfreunde Plan B“ geben sich sehr selbstbewusst: „Wir sind überrascht von der eigenen Entwicklung“, sagt Roswitha Höppner-Schmidt, die in dem nunmehr auch ins Vereinsregister eingetragenen Klangkörper (e.V.) die Öffentlichkeitsarbeit besorgt. In den Proben unter dem bisherigen Dirigenten Bent Duddek „haben wir gespürt, dass wir noch viel mehr machen können“. Immerhin sei man in der Lage, fünfstimmig zu singen, freuen sich die 18 Sängerinnen und Sänger. Allerdings: „Wir müssen uns erst einmal ein Repertoire erarbeiten“, sieht Höppner-Schmidt auch die Grenzen.
Nicht nur die klassischen Werke sollen dazu gehören, sondern auch moderne Pop-Songs. Noch in diesem Jahr hat der Verein „eine Menge Auftritte“ geplant. So wollen sich die Freunde des Liedgutes beispielsweise während der Weihnachtsfeier des Bürgervereins Neviges vorstellen, bereiten sie einen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Tönisheide vor und sind bei den Senioren im „Domizil“ am Burgfeld zu Gast. Verschiedene „größere Sachen“ sind im Chor angedacht. Dafür ist ein intensives Probenwochenende am Sorpesee in Vorbereitung.
Auf das mit Bent Duddek erreichte ist „Plan B“ stolz. Weil der nunmehr aber für zwei Semester sich am Konservatorium in Lyon eingeschrieben hat, musste ein Nachfolger gefunden werden. Den vermittelte Duddek gleich selber. Der 23-jährige Philipp Uhl – ebenfalls von der Folkwang-Musikhochschule – hat in dieser Woche seine Probenarbeit mit „Plan B“ aufgenommen. Höppner-Schmidt: „Wir wissen also noch nicht, was auf uns zukommt. Aber er hat auf uns den Eindruck gemacht, dass ihm die Arbeit mit uns Spaß macht.“ Für die musikalischen Leiter und die Sänger und Sängerinnen ist eines sehr wichtig: Die dargebotenen Liedbeiträge werden gemeinsam ausgesucht. „Leider war das nicht immer so. In anderen Chören wurden uns die Dinge einfach vorgegeben“, blickt Höppner-Schmidt bedauernd zurück. Doch das soll der Vergangenheit angehören. Die Vereinsvorsitzende Sylvia Fehse-Groth freut sich über die harmonische Gemeinschaft und die Fortschritte, die gemeinsam erarbeitet wurden. Ein erster Meilenstein in der bisherigen Arbeit war übrigens die Teilnahme am Chortag an der Vorburg im Juni: „Da konnten wir sehen, wo wir stehen“, sagen die beiden Sängerinnen. Und mit Blick in die Zukunft ist allen wichtig: „Die Qualität muss stimmen.“
08:25
Das ist doch schön wenn das singen so viel Spaß macht. Aber irgendwie hört sich das eher für einen Ableger eines Qualitativ hohen Chores an den ich gut kenne. Ob nun "Flüchtlinge" angeheuert haben oder nicht, gemeutert wird überall. In jeder Gruppe muss es einen geben der die Führung übernimmt, das passt auf dauer nicht jeden. Kommune 68 war Gestern, ist auch schief gegangen. In diesem Sinne einen musikalischen Gruß.
16:15
Da scheinen einige Flüchtlinge aus den Hagling-Chören angeheuert zu haben. Eigentlich das Normalste auf der Welt: Man oder freu ist des alten Chores überflüssig geworden und sucht was Neues. So sind auch die Wählergemeinschaften im Stadtrat entstanden.