Die größte Familie Langenbergs
15.11.2011 | 18:14 Uhr 2011-11-15T18:14:00+0100
Langenberg. Die Langenberger Sportgemeinschaft umfasst 15 Abteilungen und wurde 150 Jahre alt.
Eine volle Sporthalle. Die Tribünen besetzt bis auf den letzten Platz und die Stimmung wird von Ismet Colak angeheizt. Dieses Bild zeichnete sich bei der Feier zum 150-jährigen Bestehen der Langenberger Sportgemeinschaft.
Auftakt zum stimmungsvollen Fest in der Halle Nizzatal gab der Vorsitzende des Vereins, Ismet Colak, der durch das bunte Programm führte und moderierte. „Wir haben unser langes Bestehen bereits auf dem Sommerfest in Langenberg gefeiert, aber heute ist es ganz offiziell“, so Colak. „Wir haben momentan 400 Gäste in der Halle und nutzen das, um uns als Verein vorzustellen. Unsere 15 Abteilungen können wir natürlich nicht alle präsentieren, aber Taekwondo, Jazz-Tanz und Turnen und Fitness zeigen heute etwas aus ihrem Repertoire“, erklärt der Vorsitzende. Er selbst ist im Taekwondo-Bereich als Trainer tätig, seine Frau ist Abteilungsleiterin.
„Egal welche Abteilung es ist, wir sind stolz solch qualifizierte Trainer und Übungsleiter zu haben. Es zahlte sich aus, nur ausgebildete Trainer auszusuchen, denn so konnten sich sowohl Qualität des Sports als auch die Mitgliederzahl steigern“, freut sich Colak. Und die Mitgliederzahl ist beachtlich: 1700 Mitglieder werden von 98 Übungsleiter trainiert. Der Vorteil für Mitglieder liegt in der Vielfalt. „Wer bei uns angemeldet ist und den Grundbeitrag zahlt, hat die Möglichkeit an allen 15 Sport-Abteilungen teilzunehmen. Und: Der Verein hat noch immer Kapazitäten.
„Wer in Langenberg Sport machen will, kommt an der LSG nicht vorbei – und sollte jemand Interesse haben, ist er herzlich eingeladen, ein Probetraining mitzumachen“. Zum Beispiel beim Taekwondo. Die haben nämlich gezeigt, was sie können, und zwar von den kleinsten bis zu den größten Mitgliedern. Der Kampf, der bei den sechsjährigen Mädchen noch süß ausgesehen hat, sieht bei den jungen Männern schon anders aus – dynamischer, schneller, taktischer. Die Jungs, die bei ihrer kämpferischen Vorführung auch schauspielerische Fähigkeiten bewiesen, heizten die Stimmung zusätzlich an. Einer von ihnen ist Mirsad Bajrami. Der Auszubildende zum OTA ist seit 2000 dabei und trägt den zweiten Dan, also den „zweiten“ schwarzen Gürtel. „Es macht super viel Spaß. Seit dem ich 15 Jahre alt bin, trainiere ich auch andere und heute leite ich meine eigene Gruppe. Als Azubi bleibt für anderen Sport gar keine Zeit – ich trainiere vier Mal die Woche“, gibt Mirsad zu. Etwas ruhiger geht es bei der Vorführung der Tänzer zu. Hier begeisterten wieder Klein und Groß mit verschiedenen Tanzeinlagen.
„Wir versuchen immer moderne Sportarten zu den traditionellen hinzuzufügen. Wir haben zum Beispiel auch einen Zumba-Kurs, das ist ja momentan der absolute Trend“, so Colak.
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