Das letzte Wort wird das Gericht haben

Nun zeichnet sich also ab, was bereits seit Jahr und Tag wie ein Damoklesschwert über diesem Bebauungsplanvorhaben schwebte: In letzter Instanz werden wohl Gerichte darüber zu entscheiden haben, ob auf der Wilhelmshöhe gebaut werden darf oder nicht.


Denn dass die Anwohner klagen werden, hatten schon die seitenlangen, von Anwälten verfassten Einsprüche erkennen lassen, die bei der Stadt eingegangen waren. Und dass ein Anwohner sogar bereit war, die Bebauung der Wilhelmshöhe dadurch zu verhindern, dass er der Stadt das nach Meinung vieler Bürger deutlich zu teuer gekaufte „Bauerwartungsland“ zum Einstandspreis von weit über einer Million Euro abkaufen wollte, machte deutlich, dass es im Kreis der Bebauungsgegner auch an finanziellen Mitteln für eine Klage nicht mangeln wird.


Eine wichtige Frage aber ging am Mittwochabend völlig unter: Ob man denn eine gerichtliche Entscheidung abwarten werde, auch wenn ein Gerichtsverfahren eigentlich keine aufschiebende Wirkung habe, wollte Anwohner Dr. Jürgen Schürmann vor der Sitzung in der Fragestunde für Einwohner von der Stadt wissen. Die aber blieb ihm die Antwort schuldig.


Was jedoch, wenn ein Gericht den Bebauungsplan kippt, und sich zu Millionenverlusten fürs Ackerland auch noch Millionenverluste für die Erschließung addierten?

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