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Das letzte Hochhaus fällt

27.09.2012 | 09:00 Uhr
Das letzte Hochhaus fällt
Am Rande der Abrissparty wurde vom Bagger bereits am Hochhaus Nordpark 12 geknabbert.Foto: Detlev Kreimeier

Velbert.  Am Mittwoch wurde im Nordpark wieder der Abriss eines Hochhauses gefeiert – hier soll es demnächst deutlich schöner werden.

Spaziert man in zwei Wochen am Nordpark vorbei, so wird dort freie Sicht auf weites Grün sein. Das letzte von vier Hochhäusern hat das Zeitliche gesegnet. Am Mittwoch fand in weißen Zelten mit lauter Musik, Getränken und leckeren Bratwürstchen die Abrissparty statt. Bevor die Bagger sich ans Werk machten, richtete Bürgermeister Stefan Freitag das Wort an die versammelten Gäste: „Hier entsteht ein neues Wohngebiet wegen neuer Wohnbedürfnisse.“ Der Umbau sei ein Gesamtprogramm mit vielen sozialen Begleitumständen und nicht nur als bloßes Wegreißen zu verstehen. „Der Fortschritt besteht nicht darin, das Gestern zu zerstören, sondern seine Essenz zu bewahren, welche die Kraft hat, das bessere Heute zu schaffen“, so zitierte der Bürgermeister den spanischen Philosophen José Ortega y Gasset.

Vor 40 Jahren wurden die vier Hochhäuser von der Wohnungsbaugesellschaft Velbert errichtet. „Damals keine falsche Entscheidung, aber heute sind solche Wohnhäusern nicht mehr gefragt“ befand der Bürgermeister.

Am Nordpark soll jetzt ein „Wohnparadies“ mit viel Grün entstehen. „Zur Engelsbeeke“ heißt dann die neue Wohnsiedlung. „Wenn man sagt, ich wohne am Nordpark, wird man in Zukunft wohl beneidet werden“, so Freitag. Er und André Clasen, Geschäftsführer der Wobau Velbert, wandten sich daraufhin dem Bagger zu, der den ersten Balkon anknabberte.

Von Madelaine Schilken



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