Cornelia Dill aus Langenberg zaubert Schweinefilet

Cornelia Dill hat ihr sagenhaftes überbackenes Schweinefilet angerichtet.Ihr Gast ist WAZ-Redaktionsleiter Matthias Spruck.
Cornelia Dill hat ihr sagenhaftes überbackenes Schweinefilet angerichtet.Ihr Gast ist WAZ-Redaktionsleiter Matthias Spruck.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Cornelia Dill ist Köchin aus Leidenschaft. Die Kripo-Mitarbeiterin aus Langenberg hat für die WAZ-Aktion Schweinefilet überbacken.

Langenberg.. Auch wenn Cornelia Dill allein lebt – die Lebensumstände haben es bewirkt, dass sie regelmäßig größere Portionen kocht. „Da ist meine Mutter, die ich mit Essen versorge“, erzählt die 52-Jährige. Und auf der Dienststelle in Velbert gibt es da noch Kollegen, die gerne Gabel, Löffel und Messer hervorkramen, wenn Kollegin Dill mal wieder in den Pausen ihre Schüsseln auspackt. „Das sind dann Mengen, die sich lohnen“, lacht Cornelia Dill.

Nicht nur zu hohen Feiertagen

Die Küche ist bei der WAZ-Leserin ein wichtiger Bereich ihrer Wohnung. Rot dominiert hier, bei den Möbeln wie auch bei den Geräten. Eine beachtliche Sammlung von Kochbüchern sind in Griffnähe, Kästen mit Rezeptzeitschriften. „Da schau ich immer mal wieder rein und lass mich inspirieren“, berichtet die Kripo-Mitarbeiterin.

Schweinefilet zählt im Haus an der Vogteier Straße schon lange nicht mehr zu den Tafelfreuden, die nur zu hohen Feiertagen zubereitet werden. „Es ist ja im Vergleich zu früher deutlich günstiger geworden, das kann man sich öfter leisten“, sagt Cornelia Dill.

Gute Köche sind selten Eigenbrötler, und auch Cornelia Dill erweist sich im Gespräch während des Kochens als tief in der Langenberger Gesellschaft verwurzelter Mensch. „Obwohl ich mir das nie vorstellen konnte, habe ich Susanne Martin in ihrer Rolle als Karnevalsprinzessin im Hofstaat gedient“, sagt sie, während sie mit großem Messer die langen Filets portioniert. „Das war ein prägendes Erlebnis, diese unbequeme Garderobe“, sie schüttelt den Kopf, ist aber eben ein Kumpeltyp, der die Freunde nicht im Stich lässt.

Schon im Elternhaus wurde die WAZ gelesen, Cornelia Dills Vater und auch sie selbst haben früher die Zeitung ausgetragen und das Geld kassiert. „Da war es für mich keine Frage, mich bei der Aktion Das isst der Pott zu bewerben“, sagt sie, zumal sie doch zahlreiche Rezepte kenne, die in Frage kommen.

Beim Kochen geht bei der Langenbergerin alles generalstabsmäßig zu. „Ich mag keine Schlachtfelder, alles wird sofort aufgeräumt.“ Wenn sie Besuch erwartet, hat sie üblicherweise alles fürs Kochen gut vorbereitet. „Wenn es dann an der Tür klingelt, läuft meistens schon die Spülmaschine und alles ist im Ofen“. Das ist perfekt.

Ihre Mutter wird sich über eine zu geringe Auswahl am Tisch nicht beschweren können. „Ich sehe schon zu, dass meine Gerichte Abwechslung bringen“, sagt Dill. Und für die Mutter tut sie das ja gerne – „schließlich hat sie mich ja damals als Kind auch umhegt und verwöhnt!“