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Das Auto herbsttauglich machen

12.10.2012 | 06:00 Uhr
Das Auto herbsttauglich machen
Hell und Dunkel Beleuchtung für PKW in der Winterzeit Bild: Ilja HöppingFoto: Tom Thöne

Velbert.   Der TÜV Rheinland gibt Tipps, wie der eigene Wagen gut und sicher durch die dunklen Jahreszeiten kommt – von Beleuchtungstest bis Batteriecheck.

Blauer Himmel, bunte Blätter, Sonnenschein: Der Herbst zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. Dass das zu dieser Jahreszeit ganz schnell auch anders werden kann, ist wohl jedem bewusst: Regen, Nebel und nasses Laub auf den Straßen machen dann vor allem den Autofahrern das Leben schwer.

Deswegen raten TÜV und andere Organisationen dazu, jetzt das eigene Fahrzeug herbst- und wintertauglich zu machen. „Ganz wichtig ist dabei der Zustand der Beleuchtungsanlage“, sagt Wolfgang Partz, Sprecher des TÜV Rheinland. Es sei schon ärgerlich, wie viele Autofahrer mit falsch eingestellten oder nur einem funktionierenden Scheinwerfer unterwegs wären. „Falsch eingestellte Lichter zum Beispiel blenden den Gegenverkehr“, sagt der Experte. Der TÜV Rheinland bietet daher noch bis Ende Oktober kostenlose Prüfungen der Beleuchtungsanlage an (siehe Infobox).

Von O bis O auf Winterreifen setzen

Ein weiterer wichtiger Punkt sei das Thema Winterreifen, sagt Partz. „Von Oktober bis Ostern sollten die Reifen drauf sein.“ Denn auch jetzt werde es teilweise schon empfindlich kühl und dann greift die weichere Gummimischung der Winterreifen einfach besser. „Außerdem muss man auf die Profiltiefe achten. 1,6 Millimeter ist das Minimum, ich empfehle aber mindestens zwei Millimeter, um wirklich sicher zu gehen.“

Prüfen lassen solle der Autofahrer jetzt auch den Frostschutz seines Wagens: „Das Mittel schützt nicht nur die Maschine beim Minusgraden, es verhindert auch Korrosion.“ Nützlich sei gegebenenfalls auch noch ein Ölwechsel vor dem Winter, rät Wolfgang Partz. „Dünnflüssigeres Öl schont den Motor vor allem in der Kaltstartphase, also auf den ersten zehn Kilometern nach dem Anlassen.“ Allerdings müsse dabei auf die Herstellerangaben zur Viskosität geachtet werden.

Ein weiterer Schwachpunkt im Winter: die Batterie. „Man sollte nicht drauf warten, dass die nach einer kalten Nacht nicht mehr funktioniert.“ In einer Werkstatt könne die Batterie jetzt noch rechtzeitig aufgeladen werden.

Ist der Frost erstmal da und die Scheiben frieren zu, „dann sollten Autofahrer daran denken, sich nicht nur ein kleines Guckloch freizukratzen“, sagt Partz. „Es müssen alle Scheiben frei sein. Das sollte jedem bewusst sein.“ Ist Schnee gefallen, müssten auch die Motorhaube und das Dach mit freigeräumt werden. „Natürlich ist das lästig. Aber im Interesse der Sicherheit im Straßenverkehr absolut notwendig.“

Sascha Döring



Kommentare
16.10.2012
01:27
Das Auto herbsttauglich machen
von Wochenend_Essener | #1

Ist dieser Tüver echt?

Der TÜV und auch andere Institutionen empfehlen regelmäßig, Winterreifen höchstens auf eine Restprofiltiefe von 4mm abzufahren. 2mm ist viel zu gering, und als sog. "Experte" sollte GERADE ER das wissen.

Ist doch auch Jahr für Jahr wieder in jeder Tages- und Autozeitung sowie in jedem TV-Programm zu sehen. Aber wenn man halt Experte ist..


Eine Infobox seh ich hier auch nicht, üblicherweise wird der Lichttest auch von den meisten Werkstätten erledigt, und nicht nur vom Tüv. Bevor nen Wülfrather oder Heiligenhauser extra nach Velbert gondelt.

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