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Christliche Gesamtschule

Darf’s Mathe sein?

08.10.2010 | 18:42 Uhr
Darf’s Mathe sein?

Neviges. Kaffee und Kuchen – Basteln und Malen – Experimente und Führungen: Gestern weihte die Christliche Gesamtschule Bleibergquelle (CGB) das umgebaute Haus Lärche (Baujahr 1957) zusammen mit den Eltern und Kindern ein.

Von Januar bis August diesen Jahres wurde das ehemalige Diakonissenhaus neu gestaltet. In der unteren Etage findet man jetzt die Mensa und den neuen Werkraum vor. Es fehlt zwar noch der Boden und die eine oder andere Ausstattung, aber er kann schon genutzt werden.

Dort fanden gestern am Tag der offenen Tür Laubsägearbeiten statt. Eine Etage höher wurden während der Führungen die neuen Verwaltungsräume wie Sekretariat und Lehrerzimmer vorgestellt. Später, wenn die jetzigen Achtklässler in die neunte Klasse kommen, werden auch die Räume für die letzten beiden Jahrgänge auf dieser Etage fertiggestellt sein. Im anderen Gebäude der Schule konnte man an einem Fühlparcours oder Handball-Tischtennis teilnehmen. Man konnte Waffeln backen und sich Perlen in die Haare flechten lassen. Herbstbasteln und Malen gehörte auch zum Angebot der Kinder. Außerdem wurden Kaffee, Kuchen, Waffeln, Hot Dogs und Getränke zum Verkauf angeboten.

Der größte Teil des Erlöses wird für die Schule verwendet. 10 Prozent kommen der Partnerschule in Indien zu Gute. Auch Sport und Spiele in der Sporthalle durften nicht fehlen. Neben den Aktionen und Verkäufen konnte man das offene Lernen und die Lernbüros kennenlernen. Jedem Jahrgang sollen später drei Klassenräume zur Verfügung stehen. Wenn „Lernbüro“ auf dem Plan steht, finden Deutsch, Mathe und Englisch in unterschiedlichen Räumen statt. Jedes Kind darf dann selbst für sich entscheiden, in welchem Fach es weiterarbeiten möchte. „Die Schule ist so strukturiert, dass in jeder Etage zwei Jahrgänge untergebracht sind,“ informierte Schulleiterin Ute Hoffman. Zurzeit gehen 224 Schüler auf die CGB, die von 26 Lehrern (inklusive Sozial- und Sonderpädagogen) unterrichtet werden. Die Schule lebt vor allem von Spenden. Üblicherweise werden 80 Euro pro Kind erwartet, dieser Preis muss aber nicht in dieser Höhe bezahlt werden, denn das Land trägt 87% der Kosten, für den Rest kommt das Mutterhaus der Bleibergquelle auf.

Rund 40 Prozent der Schüler nehmen das Essensangebot der Mensa wahr. „Trotzdem gehen alle Schüler mit in die Mensa, damit die Gemeinschaft gestärkt wird und die Kinder nicht in zwei Gruppen aufgeteilt werden müssen“, erklärte Ute Hoffman. Insgesamt haben dort knapp 250 Schüler Platz. „Wenn in zwei Jahren alle Jahrgänge vertreten sind, können insgesamt 336 Schüler zur Schule gehen, so dass immer in zwei Schichten gegessen werden kann.“

Neben dem offiziellen Programm bekamen die Schüler Laufzettel, bei dem sie für die Lösung verschiedener Aufgaben Punkte für ihre Klasse sammeln konnten. Am Ende erhalten die Klassen dafür Spielgeräte, die die Schüler dann in Zukunft für die Pausen nutzen können.

Lea Otterbeck

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