Chemiker erleuchtet Langenberger

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Was wir bereits wissen
Dr. Gerhard Heywang lädt Schüler, Lehrer und Eltern im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums zu kurzweiliger Lehrstunde ein

Langenberg..  Die Vortragsreihe von Chemiker Dr. Gerhard Heywang im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Langenberg ist ein echter Publikumsmagnet - und immer wieder kommen die Zuhörer gern.

Zum vierten Male bringt der Chemiker aus Bergisch-Gladbach seine lehrreichen und zugleich vergnüglichen Experimente mit nach Langenberg. Am Montag, 12. Januar, laden Dr. Gerhard Heywang und das Gymnasium Langenberg wieder zu einem munteren Experimentalvortrag in das Pädagogische Zentrum, Panner Straße 34, ein. Beginn: 19 Uhr. Wie soll es auch anders sein, hat der Pensionär gleich im Anschluss an die besinnliche und vor allem erleuchtete Zeit genau dazu wieder interessante Fragen im Gepäck: „Warum brennen Kerzen überhaupt? Was passiert bei der Verbrennung?“ Mit einer Vielzahl an Experimenten mit Kerzen erleuchtet der Wissenschaftler sein Publikum: vom Spar-Adventskranz geht es zum eindimensionalen Weihnachtsbaum und zur Kerzenschaukel.

Spätestens mit letzterer wird der Leser gewahr, dass es sich um eine Vorführung aus dem Chemieunterricht handeln muss. Diese und viele andere interessante Aspekte zum Thema „Ein Lichtlein brennt“ erläutert Dr. Heywang auf höchst verständliche und kurzweilige Weise, unterstützt von vielen interessanten Experimenten.

„Brennende Kerzen verbreiten Stimmung und Feierlichkeit“, heißt es in der Einladung der Schule. Mit Versuchen, die meist auch leicht zu Hause durchführbar sind.

Für die Schüler der neunten Klasse wird es wieder eine abendliche Pflichtveranstaltung werden. Für alle anderen, Schüler, Eltern und Besucher, ein Freizeitvergnügen, bei dem sich sogar das eigene Wissen mehrt.

Außergewöhnlicher Lehrauftrag

„Warum wird so jemand nicht Lehrer?“, fragte Petra Hillemacher im letzten Jahr. Der promovierte Chemiker aus Bergisch-Gladbach ist engagierter Senior Expert Chemistry der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Dass ihm dieser außergewöhnliche Lehrauftrag selbst viel Spaß macht, war bislang und ist nicht zu übersehen. Ein wenig erinnern seine Auftritte bei den Experimentalvorträgen an das medizinische Kabarett des Dr. Eckart von Hirschhausen. Und so ist es vielleicht gut, dass Dr. Gerhard Heywang nicht ausschließlich Schülern vorbehalten bleibt. Damit kann er weiterhin in ganz Deutschland zeigen, wie wichtig das Wissen rund um chemische Reaktionen ist.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für Neuanschaffungen in der Chemie wird gebeten.