CDU: Agnes Miegel nicht zu rechtfertigen

Muntere Diskussionen beim Bürgerfrühstück der CDU in der Geschäftsstelle an der Wilhelmstraße.
Muntere Diskussionen beim Bürgerfrühstück der CDU in der Geschäftsstelle an der Wilhelmstraße.
Was wir bereits wissen
In der CDU-Geschäftsstelle an der Wilhelmstraße diskutierten der Bundestagsabgeodenete Peter Beyer und Mitglieder der Ratsfraktion mit Nevigeser Bürgern über lokale und überregionale Themen.

Die aktuelle Politik in der Stadt, aber auch auf Bundesebene besser zu verstehen, Hintergründe zu erkennen und fundiert diskutieren zu können, das waren die Ziele des politischen Frühstücks, das jetzt in der CDU-Geschäftsstelle in Neviges stattfand.

„Setzen Sie sich ruhig neben mich“, bat der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer MdB eine Bürgerin, die ganz überrascht war, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich in dem kleinen Ladenlokal in der Wilhelmstraße eingefunden hatten. Ein Thema, ganz frisch morgens in der WAZ: Die Causa „Agnes Miegel“, nach der auch in Tönisheide eine Straße benannt ist. CDU-Ratsherr Stefan Ludwig positionierte, sich am Frühstückstisch klar: Eine Straßenbenennung sei eine Ehrung, meinte der Nevigeser. Nach jüngstem Forschungsstand sei unter anderem eben auch der Name „Miegel“ nicht mehr als Straßenname zu rechtfertigen.

Bezahlbare Räume für Vereine

Aber auch Wünsche richteten die Anwesenden an die Vertreter des Rates Manfred Bolz, Marlies Amann, Stefan Ludwig: Darunter bezahlbare Räumlichkeiten für die Vereine, Fahrradständer an der Bücherei Elberfelder Straße und eine Verbesserung angesichts der teilweise begrenzten Ladenöffnungszeiten in Neviges. Aber auch die Bundespolitik stand im Fokus der Gespräche mit dem Bundestagsabgeordneten. Hierbei ging es um den Euro, den Umgang mit der Krise in Europa, die die Nevigeser ebenso beschäftigte wie das Betreuungsgeld oder die Förderung der Sanierungsarbeiten des Schloss Hardenberg, für die Beyer sich bereits wiederholt stark gemacht hat.