Bund-Kreisgruppe diskutiert „ökologische Jagdreform“

Mettmann..  Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (Bund) lädt am Donnerstag, 21. Mai, zu einem Vortrag in den Konferenzraum der Stadthalle an der Gottfried-Wetzel-Straße 7 ein. Der Landesvorsitzende Holger Sticht referiert ab 19.30 Uhr über die „Ökologische Jagdreform“.

Der Landtag hat die Ökologische Jagdreform beschlossen. Das verabschiedete Gesetz entspricht weitgehend dem Gesetzentwurf von Minister Remmel. Es war bis zuletzt heftig umstritten. 15 000 Jäger protestierten vor dem Landtag dagegen. Natur- und Tierschützer begrüßten die Reform und sammelten 30 000 Unterschriften. Heftig umstritten waren etwa die Einschränkung der Liste jagdbarer Tiere, das Verbot, freilaufende Haustiere abzuschießen, das Verbot der Fallenjagd und die Ausbildung von Jagdhunden am lebenden Wild sowie der Ausschluss der Verwendung von Bleimunition. Doch was ist nun wirklich von dem Gesetz zu erwarten? Was steckt hinter den entscheidenden Regelungen? Die Bund-Kreisgruppe will die Diskussion versachlichen und Inhalte und Folgen diskutieren.