Berlinreise als Dank

Berlin..  Mit insgesamt 46 weiteren ehrenamtlich Aktiven aus Niederberg und Ratingen hatten die Langenberger Erich Füllbeck und Andreas Beuteführ die Einladung der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese nach Berlin angenommen.

„Tiefgehende Eindrücke“ habe der Bundestag bei ihm hinterlassen, resümierte Erich Füllbeck, der sich beim Naturschutzbund Nabu engagiert. Andreas Beuteführ, der in der Altenbetreuung der Langenberger Kirchengemeinde aktiv ist, bedankte sich für die Berlinfahrt und sprach von einer schönen Anerkennung für die Ehrenamtlichen.

Viertägiges Berlinprogramm

Dass Wertschätzung und Anerkennung für freiwillige Tätigkeiten von großer Bedeutung sind, war auch das Ergebnis von drei Arbeitsgruppen. Darin diskutierte die Reisegruppe darüber, wie die Anreize gerade auch für Jugendliche verbessert werden können, sich langfristig freiwillig zu engagieren, und wo das Ehrenamt an seine Grenzen stößt. „Das Ehrenamt ersetzt keine staatlichen Aufgaben, es ist nur als Ergänzung sinnvoll“, fasste Erich Füllbeck die Diskussion zusammen.

„Mir ist es sehr wichtig, mit den freiwillig engagierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen“, betonte Griese. Dabei erfahre sie viel über die Probleme vor Ort. Genauso wichtig sei ihr, dass die Ehrenamtlichen miteinander sprechen. Dabei entstünden wertvoller Austausch und Vernetzung. Im Rahmen des von ihr initiierten Forums Ehrenamt hatte die Abgeordnete bereits zum achten Mal nach Berlin eingeladen.

Wie wichtig das vernünftige Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamt ist, war auch Thema beim Besuch des Berliner Technischen Hilfswerks. Auch wurde die NS-Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“ und die Ausstellung „Alltag in der DDR“ am Prenzlauer Berg besucht. Eine Stadtrundfahrt rundete das viertägige Programm ab.