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Benefizkonzert für die Orgel in Neviges

07.02.2012 | 19:06 Uhr
Benefizkonzert für die Orgel in Neviges
Hoffen auf eine große Resonanz: Heinz Schemken (stellv. Vorsitzender Förderverein Nevigeser Wallfahrtsstätten), Horst-Günther Ostholt (Organisator), Wolf Schlagowski (Vors. Stadtverband Velberter Chöre) und Wolfgang Diederichs (stellv. Vors. Stadtverband). Foto: H.W. Rieck

Neviges.   Der Förderverein Nevigeser Wallfahrtsstätten und der Stadtverband Velberter Chöre laden zu einem Benefizkonzert in den Mariendom ein. Vom Erlös soll ein Klarinettenregister für die Domorgel gekauft werden.

Wenn Heinz Schemken von der Orgel spricht, beginnen seine Augen zu glänzen: „Sie ist die Königin der Instrumente.“ Im Wallfahrtsdom „Maria, Königin des Friedens“ fehlt dem neuen Klangkörper ein entscheidendes Register, um das Musikinstrument wahrlich aristokratisch spielen zu können. Deshalb soll die vor gut zwei Jahren aus Hildesheim angeschaffte Stockmann-Orgel um ein zusätzliches Klarinettenregister erweitert werden. 17 000 Euro müssen dafür aufgebracht werden. Der stellv. Vorsitzende des Fördervereins Nevigeser Wallfahrtsstätten freut sich deshalb über eine willkommene Unterstützung des Stadtverbandes Velberter Chöre. Der will nämlich mit einem Benefizkonzert am Sonntag, 22. April, ab 14.30 Uhr das Projekt voranbringen.

Der Frauenchor Neviges ‘84 unter der Leitung von Thomas Bartel, der MGV Langenberg unter der Leitung von Sigrid Wagner-Schluckebier, die Chorgemeinschaft MC Velbert/Langenhorst zusammen mit dem VMGV Konkordia/Eintracht unter der Leitung von Lothar Welzel sowie der VMC Liedertafel-Arion unter der Leitung von Thomas Scharf gestalten das Konzert. An der Orgel begleitet Peter Nowitzki.

400 Sänger sollen mindestens je eine Eintrittskarte verkaufen

„Kostenneutral“, so der Schriftführer des Stadtverbandes Velberter Chöre, Horst-Günther Ostholt, werde die von „Velbert aktiv“ gesponserte Aktion sein. „Damit möglichst viel Geld für die Orgel zusammenkommt. 400 der in den 15 Chören des Stadtverbandes organisierten Sänger sollen jeweils mindestens eine Karte verkaufen. „Wir hoffen zusätzlich auf einen regen freien Verkauf“, hofft das Vorstandsmitglied.

Das im Konzert vorgetragene Repertoire umfasst fast ausschließlich geistliche Werke. „Wir können im Dom schließlich keine Schlager bringen.“ Rund 200 Sänger aus den vier beteiligten Chöre werden ein gut eindreiviertelstündiges Programm vortragen.

Die neue Domorgel war für 250 000 Euro erworben worden. Der größte Anteil davon, so Heinz Schemken, war von den Franziskanern und der Erzdiözese Köln aufgebracht worden. Immerhin konnte aber ein Betrag von 75 000 Euro durch den Förderverein und durch die vielen Initiativen erbracht werden. „Mein persönlicher Vorschlag wäre, dass die Sängerwelt in Velbert sich als Partner und Ergänzung zu den Orgelkonzerten in der größten Kirche des Bergischen Landes versteht“, hofft der stellv. Fördervereinsvorsitzende.

Denn es ist daran gedacht, die Zahl der Orgelkonzerte nach dem Einbau des neuen Registers von derzeit vier pro Jahr deutlich zu steigern. Der Sänger-Stadtverbandsvorsitzende Wolf Schlagowski erinnert zudem an andere Benefizkonzerte, die die Chöre schon gegeben hätten: beispielsweise für die Christuskirche.

Ulrich Braun

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