Aufregende Tage für die Schwimmer

Wettkampf, Entgegennahme einer Spende, Jahreshauptversammlung – die letzten Tage waren für den Langenberger Schwimmverein alles andere als Routine.

So machten sich 11 Schwimmerinnen und Schwimmer mit Trainer und einigen Eltern auf den Weg nach Belgien, wo sie in der Nähe von Lüttich am Grand Prix International de la ville de Seraing antraten. Dort trafen sie an zwei Tagen auf 544 Konkurrenten aus 8 Ländern – aus Belgien, den Niederlanden, Tschechien, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Bei 2.490 Einzelstarts auf der langen Bahn (50 m) erzielten sie dort ausnahmslos persönliche Bestzeiten, es waren sogar zwei Vereinsrekorde zu verzeichnen.

Fast wie eine Belohnung für diese Leistungen war dann gegen Ende der Woche eine Veranstaltung der Sparkasse, bei der zwei Vertreter des Langenberger Schwimmvereins eine namhafte Spende aus den Erlösen des Prämiensparens entgegennehmen durften.

Zuletzt fand dann im Vereinsheim an der Panner Straße die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Im Mittelpunkt stand dabei traditionsgemäß der Tätigkeitsbericht der Vorstandsmitglieder fürs zurückliegende Vereinsjahr. Dabei wurde deutlich, dass die bürokratischen Anforderungen nicht nur der Behörden, sondern auch der Sportverbände immer mehr ausufern, so dass eine auf rein ehrenamtlicher Grundlage ruhende Vereinsarbeit fast unmöglich.

Umso wichtiger da die Kontinuität, die in der Vereinsführung des Schwimmvereins besteht. So wurden die zur Wahl stehende 2. Vorsitzende Ulrike Matthes und Schriftführer Hans-Joachim Musall einstimmig im Amt bestätigt. Dem Vorstand gehören außerdem an: Holger Höhmann (1. Vorsitzender), Beatrix Lipski (Schatzmeisterin) und Norbert König als sportlicher Leiter.

Beiträge werden „moderat“ erhöht

Länger diskutiert wurde nur die notwendig gewordene moderate Anhebung der seit neun Jahren unveränderten Beiträge ab 2016. Auch diese wurde dann aber von der Versammlung einstimmig beschlossen. Nach weniger als eineinhalb Stunden konnte dann zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Und der dauerte – und auch das hat bei den Schwimmern Tradition – bedeutend länger als der offizielle Teil.