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Erster Schultag

Auch Delfi fühlt sich wohl in der 1b

23.08.2012 | 20:00 Uhr
Auch Delfi fühlt sich wohl in der 1b
Aufregende Einschulung in der Gerhart-Hauptmann-Grundschule: Die I-Dötzchen hatten ihren Spaß.Foto: DETLEV KREIMEIER

Velbert.  Die WAZ begleitete Erstklässler bei der Einschulung. I-Dötzchen Annabell besucht jetzt die Gerhart-Hauptmann-Schule. Drei erste Klassen wurden hier in diesem Jahr eingerichtet.

Annabell David sitzt still und ganz gespannt auf der Bank im Innenhof der Gerhart-Hauptmann-Schule. Währenddessen lauscht hinter ihr ein ganzer Fanclub aufgeregt den Begrüßungsworten des Schuleiters Pistorius. Gleich ist es für das sechsjährige Mädchen soweit und sie wird die erste Unterrichtsstunde erleben. Natürlich ist Annabell aufgeregt, aber sie freut sich auch: „Ich werde den Kindergarten gar nicht vermissen“, erklärt sie strahlend. Ihr T-Shirt unterstreicht das nur: Es zeigt ein Ortsschild, auf dem „Kindergarten“ durchgestrichen und der aktuelle Ort „Schule“ ist.

Mama Sina hat die pinke Schultüte mit der Ballerina für ihre Tochter selbst gebastelt und mit vielen Spielsachen und einigen Süßigkeiten gefüllt. Da die Schultüte aber nicht mit in den Klassenraum soll, wird kurzerhand Papa Ralf als Träger beauftragt. Der ahnt, ähnlich wie sein Töchterchen noch nicht, was sich in der Schultüte verbirgt. Das Geheimnis wird erst am Nachmittag gelüftet, wenn die ganze Familie von Annabell samt Freundin und „Zweitmama“ Claudia Ziegeler und natürlich allen Omas und Opas im Garten die Einschulung der Tochter feiert.

Nachdem die Zweitklässler noch ein Begrüßungsliedchen gesungen haben, werden die Kinder ihren Klassen zugeteilt. Annabell weiß schon, dass sie in die 1b kommt. „Da ist auch mein Freund Maxim!“ Die anderen Kinder kennt Annabell nur vom Kennenlerntag. „Da habe ich auch meinen Klassenraum und meine Lehrerin gesehen.“ Wie ihre neue Klassenlehrerin heißt, hat Annabell aber in all der Aufregung vergessen. Dann wird endlich ihr Name aufgerufen und Annabell streift sich stolz ihren neuen pinken Schulranzen mit glitzerndem Marienkäfer über und reiht sich ein. Gemeinsam mit Annabell werden an diesem Tag noch 73 andere Schüler und Schülerinnen eingeschult.

Alle Schüler folgen nun stolz ihrer Klassenlehrerin Petra Paschalis in den Klassenraum. Jedes Kind darf sich selbst seinen Platz aussuchen und Maxim und Annabell schaffen es, sich nebeneinanderliegende Plätze zu ergattern. Dass die Eltern nun nicht mehr mit dabei sind, stört die kleinen Schüler nicht. Einige Eltern hingegen haben schon ein wenig Schwierigkeiten, ihre „Kleinen“ einfach so ziehen zu lassen. Bevor sich die Tür zum Klassenraum schließt, fragt eine besorgte Mami noch einmal nach, ob sie nicht mit rein darf. Und auch nach einer Viertelstunde steckt eine andere Mutter noch einmal den Kopf in die Tür und vergewissert sich, dass sie ihren Sohn nach der ersten Stunde draußen im Schulhof wieder findet.

Die Kinder folgen indes gespannt den Begrüßungsworten ihrer Lehrerin, und die hat sich gleich zu Beginn ein Spielchen ausgedacht. In der Mitte des Raumes stehen laminierte Kärtchen, jedes Kärtchen trägt den Namen eines Kindes und zeigt zudem drei springende Delfine. „Schaut mal, ob ihr euren Namen findet und nehmt das Schild dann mit an euren Platz“, ermuntert sie ihre neuen Schüler. Und schnell hält jedes Kind seinen Namen in den Händen. Doch ein Schild bleibt einsam zurück. „Wer ist denn nur Delfi?“, fragt die Lehrerin und einige Kinder raten munter darauf los. Nun beginnt ein wenig der Schulalltag: „Meldet euch doch, wenn ihr meint, zu wissen, wer Delfi ist.“ Etliche kleine Hände schnellen in die Höhe und Petra Paschalis löst endlich auf: „Das ist unser Klassentier, ein Delfin.“ Delfi ist ein grauer Plüschdelfin. Er ist erleichtert, dass er so gut in der neuen Klasse aufgenommen wurde.

Isabel Nosbers



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