Arbeiter nach Unfall in Lebensgefahr

„Wir sind alle extrem schockiert. Einen solchen schweren Unfall hat es in diesem Unternehmen noch nicht gegeben.“ Monika Kocks, Sprecherin der Firma WKW automotive Erbslöh, zeigt sich einen Tag nach den lebensgefährlichen Verletzungen eines 41-jährigen Arbeiters erschüttert. Am frühen Montag Abend, gegen 18 Uhr, geriet der Mann beim Reinigen einer Maschine mit seinem rechten Arm zwischen zwei Walzen. Die Umstände dieses tragischen Unfalls, so betont die Sprecherin, seien noch völlig ungeklärt. „Wir haben keine Idee, wie das passieren konnte, es hat auch niemand von den Kollegen den Unfall mitbekommen.“

Bis zum Eintreffen des Notarztes hätten die speziell ausgebildeten Ersthelfer bei ihrem stark blutenden Kollegen „herausragende Arbeit“ geleistet. „Sie haben dem Mann wahrscheinlich das Leben gerettet “, sagt Monika Kocks. Ein Notarzt brachte den 41-Jährigen in die Helios-Klinik nach Wuppertal, wo er sofort operiert wurde. Zurzeit liegt er auf der Intensivstation.

Wie es bei ungeklärten Arbeitsunfällen üblich ist, hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, außerdem wurde das Amt für Arbeitsschutz informiert.