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Am Ende singen 800 Menschen

05.12.2011 | 16:53 Uhr
Am Ende singen 800 Menschen

Velbert.   Das Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft Konkordia/Eintracht und Velbert/Langenhorst war ein voller Erfolg. Rund 800 Gäste sind in die Christuskirche gekommen.

Rund 800 Gäste erlebten fast zwei Stunden lang abwechslungsreiche Weihnachtsmusik in der ausverkauften Christuskirche. Ein vielfältiges Programm mischte Altes und Bekanntes mit modernen, zum Teil englischsprachigen Liedern.

Herzlich hieß Frank Gießel, erster Vorsitzender der Chorgemeinschaftsteils MC Velbert/Langenhorst, die zahlreichen Gäste zum Liederabend willkommen. Dann füllte der Doppelmännerchor vierstimmig die alten Gemäuer mit weihnachtlichen Liedern. Manches war bekannt, anderes neu. Und so machte es richtig Spaß zu sehen, wie bei dem Gospellied „Rock my soul“ die Köpfe im schnellen Rhythmus mitgingen.

Doppelt so viele Besucher wie 2010

Dann setzten sich die fast 50 Sänger und wurden vom Knabenchor Hösel abgelöst. Im Alter von sieben bis 19 Jahren betraten die inzwischen national und international bekannten Knaben mit ihrem Leiter Toralf Hildebrandt die Kirche. Torsten Laux begleitete am Klavier. Deutsche und lateinische Lob- und Weihnachtslieder wechselten einander ab. Der Sopran von Sängerknabe Mathias drang auch bis in den letzten Winkel der Christuskirche und versetzte die entzückten Zuhörer in Vorweihnachtsstimmung.

Dann erfreute wieder die vierstimmige Chorgemeinschaft, fesselte mit abwechselnd leisen und dynamischen Tönen. Christiane Gießel war begeistert: „Insgesamt gefällt es mir sehr gut. Der Knabenchor ist einfach großartig!“. Neben ihr hatte sich Sohn Dominik in Position gebracht, um die Veranstaltung aufzuzeichnen. „Wenn die Qualität gut ist, wird es eine DVD/CD davon geben.“ Aber das muss der Vater entscheiden.

Noch einmal kamen die 26 Knaben zum Einsatz. „Prayer of Saint Francis“ füllte den Raum, bei dem anschließend zweistimmigen Kanon mit Solosopran besannen sich die Zuhörer auf den zweiten Advent und lauschten andächtig. Schließlich sangen Alt und Jung gemeinsam. Die Solisten Norbert Stevens und der kleine Mathias stimmten das Lied „Tomorrow shall be my dancing day“, bearbeitet von Lothar Welzel, an. Beide Chöre stiegen mit ein und über 70 Stimmen füllten den imposanten Kirchbau. Nach zwei weiteren gemeinsamen Liedern nötigte anhaltender Applaus zu Zugaben. Der Männerchor begann mit „Das Tal ruht still im Dunkel“ von Arnold Kempkens, der Knabenchor ergänzte mit Johann Sebastian Bachs „Jesus bleibet meine Freude“ und den Schlusspunkt setzten alle gemeinsam mit Ebels „Leise rieselt der Schnee“.

Über 70 Stimmen

Doch es ging noch mehr: Das Publikum stieg mit ein, und so sangen weit mehr als 800 Menschen den heimlichen Advents-Top-Hit Nummer eins. „Macht hoch die Tür“. Der musikalische Leiter Lothar Welzel begleitete hier an der Orgel. Zum Abschluss der dritten Strophe experimentierte er mit dem altem Liedgut.

Eine anderes Ehepaar zeigte sich ebenfalls begeistert. „Es war sehr einstimmend. Schön, dass bekannte Lieder dabei waren. Eine tolle Mischung von Bekanntem und weniger Bekanntem.“ Küster Walter Heidemann freute sich: „Es sind fast doppelt so viele Besucher wie im letzten Jahr gekommen.“ Wenn sich jetzt noch die Anzahl der Chormitglieder in ähnlichem Maße steigern ließe...

Editha Roetger

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