Alles soll auf den Tisch
12.02.2012 | 17:07 Uhr 2012-02-12T17:07:00+0100
Langenberg. Die Stadt lässt zurzeit die Bevölkerung befragen. Thema: Was liegt im Trend bei Sport und Bewegung?
Ganze 16 Interessierte, überwiegend Vertreter von Langenberger Vereinen und Schulen sowie zwei Politikern (CDU und Linke), waren jetzt zum Thema Sportplanung im Dialog mit den Bürgern in der Feuerwehrwache erschienen. Dort stellten Michael Bösebeck, Sportmanager der Stadt Velbert, und der externe Berater Hermann Hörsgen zunächst die Ergebnisse der zurückliegenden Bevölkerungsbefragung vor. Diese soll Rückschlüsse auf die Sportentwicklung und Trends im Sportverhalten der Bürger zulassen. Ziel der Sportentwicklungsplanung (SPEP) sei es, einen Sportstättenatlas für Velbert zu erstellen und den tatsächlichen Bedarf von Sportstätten zu ermitteln.
Von der Einladung hatten sich offenbar nur die bereits genannten Vertreter angesprochen gefühlt. Bald wurde jedoch klar, dass mit der erweiterten Auffassung von Sport – „Bewegungsaufgaben, die vom Handelnden als Sport bezeichnet wird“ – jeder betroffen ist, der Rad fährt, schwimmen, spazieren oder wandern geht. So sind auch Wander- und Radwege Gegenstand der Untersuchung.
Hermann Hörsgen machte darauf aufmerksam, dass der Prozess gerade erst beginnt und die Mithilfe aller, eben nicht nur der Experten, Vereine und Schulen gefragt ist. „Jetzt brauchen wir erst einmal Anregungen“, so Bösebeck und wich der konkreten Frage nach Sanierungskonzepten oder Schließungsabsichten aus. „Allem voran steht die Situationsanalyse“, ergänzte Hörsgen. Sportmanager Bösebeck führte aus: „Es müssen rund 230 Gebäude in Velbert überprüft werden. Dabei hat der Brandschutz Priorität.“ Nach Erstellung einer Prioritätenliste und den üblichen politischen Verfahren werde mit einer Umsetzung erst in 2014 zu rechnen sein. „Sicherheitsmängel werden natürlich sofort beseitigt.“ Da sei man auf die Meldungen der Nutzer angewiesen. Bösebeck versprach, sich der Sache persönlich anzunehmen, sollte keine zeitnahe Mängelbeseitigung stattfinden. Das bereitgestellte Flipchart, auf dem sich Meinungen und Anregungen zur SPEP sammeln sollen, blieb übersichtlich. Jetzt darf mitgeredet und mitgestaltet werden.
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