Add-on und Plug-in

Üblicherweise sind alle Computerprogramme mit so vielen Funktionen ausgestattet, dass der normale Benutzer gar nicht alle kennt und nutzt. Und eigentlich auch keine Weiteren benötigt. Trotzdem gelingt es Programmierern immer wieder, pfiffige Erweiterungen zu entwickeln. Einige davon haben sich zu Standardprogrammen entwickelt, die auf jedem PC vorhanden sein sollten. Beispielsweise Flash Player oder Java. Solche Programmerweiterungen nennen sich je nach Art und Beschaffenheit „Add-on“ (anhängen, hinzufügen) oder „Plug-in“ (anschließen, einstöpseln). Sinngemäß ist beides ein Erweiterungspaket oder -modul. Beide Arten hier zu erklären wäre zu aufwändig, deshalb beschreibe ich Ihnen ein paar grundsätzliche Unterschiede.


Add-ons sind neue Unterprogramme für das bestehende Hauptprogramm, die die vorhandenen Bibliotheken um neue Funktionen erweitern. Sie können wieder entfernt werden ohne das Hauptprogramm zu beeinträchtigen. Plug-ins sind separate Programme. Sie sind nicht Teil des bestehenden Hauptprogramms. Ein Plug-in integriert seine eigenen Bibliotheken, um neue Funktionen bereit zu stellen. Leider ist durch die enge Einbindung ein Entfernen nicht immer möglich.