Absolventen der Kölver-Schule haben gute Perspektiven

Ein Prosit auf die Zukunft: Schülerinnen und Schüler der HKS haben ihren Abschluss bestanden.
Ein Prosit auf die Zukunft: Schülerinnen und Schüler der HKS haben ihren Abschluss bestanden.
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Was wir bereits wissen
Viele haben einen Ausbildungsplatz, andere wollen zum Gymnasium wechseln und Abitur bauen. 70 Schülerinnen ubnd Schüler der HKS haben ihren Abschluss geschafft - mit guten Perspektiven.

Auf diesen Tag haben sie hingefiebert, für diesen Tag haben sie gebüffelt – und es hat sich gelohnt. 70 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Kölver-Schule (HKS) haben erfolgreich ihren Realabschluss gemacht. Viele wollen weiter die Schulbank drücken, andere freuen sich auf ihre Ausbildung.

Alle fühlen sich gut gerüstet

Trübsinn? Zukunftsangst? Davon war unter den festlich gekleideten Absolventen in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula an der Maikammer nichts zu spüren. Und alle waren sich einig: „Es war eine gute Zeit hier, die Lehrer sind nett, die haben uns gut vorbereitet“, sagt Nera Pavlinusic, die jetzt auf die Gesamtschule Velbert wechselt. Das Ziel: Abitur. Und damit ist sie in bester Gesellschaft. Sophia Hillesheim ist zusammen mit Meyra Ata, Lea Atzwanger und Klaudius Gromotka Stufenbeste.

Und auch Sophia hat noch lange nicht die Nase voll von der „Penne“: „Ich mach weiter, will auf der Gesamtschule Abi machen.“ Ebenso wie Lara Thiemann und Sema Demir. Auch Caroline Bauer ist schon angemeldet, und für Joeline Ziegler steht ebenfalls fest: „Ich mach Abi.“ Warum? „Die Schule hat mich fit gemacht.“

Auch Clarissa Trommler, Julienne Verbeck und Celine Adolphs haben das Gefühl, mit einem guten Rüstzeug entlassen zu werden. „Wir haben immer auch Freiheiten gehabt“, so Clarissa Trommler, Julienne ergänzt: „Die Lehrer sind streng, aber bereiten einen auch gut vor.“ Und Schulleiter Uwe Heidelberg, „das ist voll der Typ“. Wie es für sie weitergeht: Clarissa und Celine peilen auf dem Berufskolleg Niederberg ihr Fachabi im Bereich „Wirtschaft und Verwaltung“ an, Julienne geht auf das Berufskolleg in Essen, ebenfalls Schwerpunkt Wirtschaft. Ihrem Eintritt ins Wuppertaler Gymnasium sieht Denise Brackmann ganz locker entgegen: „Die Schule hier hat uns viel beigebracht.“

Ein Rüstzeug, mit dem ihre Klassenkameraden jetzt voller Energie ins Berufsleben starten: „Ich mache eine Ausbildung zum Industrie-Mechaniker bei Rheinkalk“, erzählt Lars Taube, während Jan Schulze Gas- und Wasserinstallateur werden möchte, der Ausbildungsplatz ist ihm ebenfalls sicher.

Doppelter Stolz, doppeltes Glück: Sorgen, wie es bei ihren Zwillingen nun weitergeht, muss sich Familie Endermann nicht machen. „Ich hatte schon ein Praktikum in der Altenpflege gemacht, habe da nun auch einen Ausbildungsplatz“, sagt Sophie-Marie strahlend, während ihre Schwester Ann-Kathrin beim Tierarzt zur „tiermedizinischen Fachangestellten“ ausgebildet wird. Willkommen, Zukunft. Die WAZ sagt allen herzlichen Glückwunsch.