Abiturienten in Velbert feiern ihre Motto-Woche

Mottowoche an NEG und GSG: Hier sind die Abiturienten des Birther Gymnasiums als Kindheitshelden zu sehen.
Mottowoche an NEG und GSG: Hier sind die Abiturienten des Birther Gymnasiums als Kindheitshelden zu sehen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Als Hollywood-Stars und Kindheitshelden besuchten die Velberter Schüler des Abschlussjahrgangs an NEG und GSG die Schule, bevor mit dem „Abi-Gag“ am letzten Tag ihre Schulzeit endet.

Velbert..  Krümelmonster, Super-Mario und Zombies – aber auch fein gekleidete Herrschaften fand man in dieser Woche in den Abschlussjahrgängen des Nikolaus-Ehlen-Gymnasiums (NEG) und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG). Farbenfroh und mit viel Witz feierten die Abiturienten den Abschluss ihrer Schulzeit und zeigten sich während ihrer Motto-Woche in kreativen Verkleidungen, die bei den Lehrern vielfach auf Bewunderung stießen.

Kindheitshelden kommen gut an

„Die Schüler geben sich richtig viel Mühe“, berichtet Reinhard Schürmann, Schulleiter am GSG, nicht ohne Anerkennung. Begonnen hatten die Motto-Tage an seiner Schule mit dem Thema „Abiwood“: Die Schüler kamen elegant gekleidet – wie Hollywood-Stars auf einer Preisverleihung. „Ganz wunderbar“ fand der Oberstudiendirektor schon diese Erscheinung seiner Schülerschaft, beeindrucken konnten sie ihn aber vor allem am folgenden „Helden der Kindheit“-Tag. „Die Schüler sind bis in die Haarspitzen gestylt“, so das Urteil des Pädagogen zu den Sesamstraßen- und Comichelden.

Nicht fehlen durfte das nostalgische Motto auch am NEG, wo Schulleiter Michael Anger Legomännchen und Playmobilfiguren beobachten konnte, bevor es am folgenden „Horror-Tag“ gruselig wurde: Als Zombies, Hexen und Skelette stellten die Abiturienten ihr Können als Verkleidungskünstler unter Beweis. Begeistert hatte Anger jedoch vor allem das Motto des folgenden „Rentner-Tages“, der als „Rentner und Kleinkinder-Tag“ auch am GSG für Spaß sorgte. „Etliche Schüler kamen mit Rollatoren“, lacht Anger.

An NEG und GSG war am gestrigen Tag Raum für freie Entfaltung. Unter dem Motto „Back in Time“ stellte jeder Schüler den Held einer vergangenen Zeit seiner Wahl dar. Wie an den übrigen Tagen galt es auch dieses Motto nicht nur von den Schülern, sondern auch von Stufenleiterin Tiziana Floridia umzusetzen – denn aus Solidarität mit dem Jahrgang verkleidete sie sich ebenfalls. „Wir wollen die Zusammengehörigkeit betonen, zeigen, dass wir ein Truppe sind“, so die Lehrerin. Auch am letzten Tag der Motto-Woche, an NEG und GSG der Tag des „Abi-Gags“, ist sie für ihre Schüler da: Um halb fünf schließt sie die Schule auf, damit die Abiturienten Vorbereitungen treffen können. Los geht es um neun Uhr, dann folgen Spiele und Musik – organisiert von den Schülern selbst. „Die Lehrer werden durch den Kakao gezogen“, weiß Schürmann, alles andere ist geheim. Nervös ist er trotzdem nicht. „Die Schüler machen das immer sehr nett.“