22. Ferien-Sprachcamp an der Volkshochschule Velbert

Gute Laune beim Niederländischkurs: (v.l.) Alexander Matt, Huibert van Rossum, Ina Semmler, Rainer Eichstädt, Marika Eichstädt, Denise Matt.
Gute Laune beim Niederländischkurs: (v.l.) Alexander Matt, Huibert van Rossum, Ina Semmler, Rainer Eichstädt, Marika Eichstädt, Denise Matt.
Foto: VHS
Was wir bereits wissen
Seit dem Start an Ostern 2008 ist es mittlerweile das 22. Ferien-Sprachencamp, das die Volkshochschule Velbert/Heiligenhaus am Standort Velbert-Mitte an der Nedderstraße 50 durchführt.

Velbert..  Learning and sweating – Lernen und Schwitzen: Das verbindet die 24 Ferienlerner in dieser ersten heißen Julizeit bei der VHS Velbert/Heiligenhaus. Seit dem Start an Ostern 2008 ist es mittlerweile das 22. Ferien-Sprachencamp, das die VHS am Standort Velbert-Mitte an der Nedderstraße 50 durchführt.

„Unser Leitidee, sprachliche Wissenslücken durch kompaktes Ferienlernen nachhaltig zu schließen, sind wir treu geblieben und sprechen damit erfolgreich ein buntes Publikum an“, erläutert Fachbereichsleiterin Sprachen Béatrice Delassalle-Wischert. Hobby-Lerner, die sich auf Vorortaufenthalte vorbereiteten, seien ebenso vertreten wie Berufstätige oder junge Leute, die ein berufsbegleitendes Studium anstrebten, das im Bereich der Masterstudiengänge oft auf Englisch durchgeführt wird.

Wie viel „Büffeln“ angesagt ist, bestimmt der Teilnehmer selbst. Der Velberter Rainer Eichstätt, ein klassischer Wiederholungstäter, hat sich für die eher softere Variante entschieden: Niederländisch, drei Tage, zwölf Unterrichtsstunden im Abendbereich. Seit kurzer Zeit beschäftigt er sich mit der Sprache des EU-Nachbarn und hat nun auch seine Gattin mitgebracht. „Wir reisen öfters nach Holland, und ich habe es ungern, wenn man anderswo sozusagen als Analphabet unterwegs ist“.

Authentisches Lehrmaterial

Die acht Teilnehmer des Kurses sind begeistert. Nach nur zwei Sitzungen schon können sie boodschappen, also einkaufen, ein Fahrrad mieten, ein Hotelzimmer bestellen oder een fles bier, eine Flasche Bier. Kursleiter Huibert van Rossum arbeitet hauptsächlich mit authentischem Material aus den Niederlanden. Ein großes Einkaufsheft, topaktuell vom Juni 2015, bekommen die Teilnehmer ausgeteilt und müssen daraus alles Mögliche vorlesen: Rezepte, Waschmittelwerbung oder Backtipps „vier de zomer“ (für den Sommer). Fast immer mit dabei im Kurs ist Van Rossums „Assistentin“, Schmusehündin Bella. Mit ihrer Art passt sie hervorragend zur guten Ferienlaune im Kurs.

Für den Full Power Business English Intensivkurs, der an fünf Tagen 30 Unterrichtsstunden umfasst, hat sich neben neun anderen auch Kevin Eberhardt entschlossen. Der 24 Jahre alte, in der Metallbranche tätige Velberter, setzt sogar noch einen drauf: Spontan hat er entschieden, in der zweiten Ferienwoche weiterzulernen. Natürlich Englisch, dann aber noch mehr auf Kommunikation fokussiert. „Der Kurs bringt viel, wir haben etwa die Standard-Floskeln durchgenommen, die man am Telefon oder beim Mailen braucht. Super fand ich, dass wir sozusagen zum Sprechen gezwungen wurden.“