Vermummte überfallen Jugendliche
27.07.2008 | 22:06 Uhr 2008-07-27T22:06:08+020015 bis 20 Bewaffnete lauern den Besuchern des HoT Hagenbusch auf.Ein Opfer liegt noch im Krankenhaus. Fahndung der Polizei erfolglos
Marl. Jugendliche, die das Jugendzentrum HoT Hagenbusch an der Rappaportstraße besucht hatten, wurden am Freitagabend von einer Gruppe Vermummter überfallen. Die 15- bis 20-köpfige Truppe hatte sich in einem nahe gelegen Wäldchen versteckt und den HoT-Jugendlichen vor dem Haus aufgelauert. Die Angreifer hatten Schlagstöcke und Flaschen dabei; die Art der Verletzungen lässt auch den Schluss zu, dass sie Messer dabei hatten. Laut Polizei mussten zwei Jugendliche mit Schnittwunden an Armen und Beinen, Platzwunden und schweren Prellungen in die Paracelsus-Klinik gebracht werden. Ein Opfer wird stationär behandelt.
Ein Zeuge hatte die Polizei um 22.55 Uhr informiert, "dass 20 Vermummte zum HoT gehen". Die Polizei rückte daraufhin mit neun Streifenwagen, auch aus anderen Städten, an. "Die beiden Opfer sind bislang noch nicht vernommen worden", sagt die Polizei. Aber ersten Zeugenaussagen zufolge sind die Vermummten mit großer Brutalität vorgegangen. Ein Opfer sei mit sechs Messerstichen verletzt worden; andere mit Glasflachen beworfen und am Boden liegende Jugendliche mit Fußtritten traktiert worden.
Die Polizei nahm nach ihrem Eintreffen zwei der Verletzten mit zur Wache. Ein Arzt, der zufällig zu einer Blutprobe auf der Wache war, stellte die Schwere der Verletzungen fest, so dass die Jugendlichen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden.
Die von der Polizei ausgelöste Fahnung blieb allerdings erfolglos. Darum will sie auch nicht bestätigen, dass es sich bei der Gruppe der Vermummten um Neo-Nazis handelt, die der Gruppe Autonome Nationalisten Marl und der AG-Ruhr-Mitte angehören. Am Montag wird sich der Staatsschutz mit dem Überfall beschäftigen und Opfer sowie Zeugen befragen.
Seit Jahren schwelt in Marl ein Konflikt zwischen verfeindeten Jugendgruppen, die der rechten bzw. linken Szene in der Region angehören. Sonntag Nachmittag versammelten sich etwa 50 linke Jugendliche zu einer friedlichen spontanen Demonstration gegen 'Übergriffe von Nazis'. ist
13:16
Ich finde man sollte nicht immer auf die Nazis !
es kann ja auch genau so gut anders herum gewesen sein oder nicht ?
ich finde bei Seiten ok so wie die rechte so wie die linke sie ´versuchen bei was fuer unser land zutun nur hald mit einer verschiedenen einstellung und die art wie sie helfen wollen
naja ich bin der meinung das es die antifa war und nicht die nazis weil nazis laufen nicht komplett schwarz durch die gegend oder ?
13:21
Wie im Bericht der WAZ dargestellt haben sich die Vermummten schon vorher im Wäldchen versteckt. Also mussten sie nicht erst durch den Wald maschieren, sondern waren schon vor Ort. Wer die Örtlichkeit kennt, weiß das fünf Minuten aussreichen um den Überfall zu begehen. Im Übriegen scheinen einige Schreiber hier der Meinung zu sein alle Polizisten sitzen immer in der Polizeiwache 100 m entfernt. Natürlich ist das nicht so, sie fahren Streife im gesamten Stadtgebiet und auch darüber hinaus (Haltern). Also nicht so voreilig mit ungerechtfertigten Vermuntungen zum Nachteil der Polizei, wenn man keine Ahnung hat wie die Realität aussieht.
22:35
Die Polizei erhält einen Anruf, dass 15 bis 20 rechtsextreme Personen (wie hat die Zeugin das erkannt in der Dunkelheit?) auf dem Weg zum Wäldchen seien. Fünf Minuten später traf bereits die Polizei ein.
In diesen fünf Minuten sind die Nazis zum Wald marschiert, haben denselben umstellt und die Ausgänge blockiert. Dann haben sie Jagd auf ihre Opfer gemacht und mit 2 cm langen Klingen auf sie eingestochen (geht aus diesem von bibi genannten Link http://www.vvn-bda-re.de/ hervor: 2cm tiefe Stichwunden).
Anschließend konnten sie in unbekannte Richtung fliehen, keiner der Zeugen hat die Fluchtrichtung nennen können. Sonst hätte die Polizei wohl die Verfolgung aufgenommen.
Das alles in fünf (!) Minuten. Auch wenn der Hagenbusch-Wald nicht so groß ist wie der Sherwood Forest, ist das doch etwas schwer zu glauben, zumindest wenn man Ortskenntnis hat. Wie gesagt, die Polizeiwache liegt in ca. 100 Meter Entfernung, in Sichtweite des Tatorts. Sehr merkwürdig das alles.
War es vielleicht eine Schlägerei zwischen den Antifanten und nun müssen wieder Phantom-Nazis herhalten?
18:49
Doch! Schon mal überlegt, woher Nazis kommen? Nämlich aus der Gesellschaft. Und wer hat die Aufgabe, auf die Gesellschaft einfluß zu nehmen? Genau, Politiker. Und nicht nur die, sogar: jeder!
17:49
Kriminalität zu bekämpfen ist Aufgabe der Polizei und nicht die von Stadträten und Antifagruppen.
10:47
Doch gibts es leider doch !! Doch örtliche Presse und Polizei schweigt schon seit Jahren darüber. Nun werden schon fast wöchentlich Ausländer und alternativ aussehende Jugendliche nicht nur in Marl,sondern auch in RE und anderswo angegriffen und oft sogar schwer verletzt.Die einzigsten,die versuchen etwas über die Gewalttaten der Rechten und deren Struktur an die Öffentlichkeit zubringen, sind die antifaschistischen Gruppen in RE und dem restlichen Ruhrgebiet. Es muss was getan werden.Stadträte mussen sich zusammensetzten und versuchen mit allen Mitteln gegen die Nazis anzukämpfen,sonst ist Mord nicht mehr fern.
Solidarität und gute Besserung an die Opfer des feigen Angriffes der Nazis am letzten Wochenende.
21:48
Organisierte Schläger-Nazis im autonomen Look - und das im Kreis RE?
So etwas darf es nicht geben und so etwas gibt es seit bereits 2-3 Jahren nicht.
Friede-Freude-Eierkuchen für den KREIS RECKLINGHAUSEN!