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Tipps für Eltern von I-Dötzchen

11.08.2010 | 11:34 Uhr
Tipps für Eltern von I-Dötzchen
Vor dem Schulanfang gibt es einiges zu bedenken. Auch die Wahld es Ranzens ist wichtig, denn Kinder sind oft zu stark beladen. Foto: ddp

Recklinghausen. Federtasche, Hefte, Bücher, Schulkinder brauchen einen starken Rücken. Den haben viele nicht. Laut einer Forsa-Umfrage der DAK unter Kinderärzten nahmen in den vergangenen zehn Jahren Rückenschmerzen bei Kindern zu.

„Oft wird das Gewicht des Ranzens für Rückenprobleme verantwortlich gemacht“, sagt Oliver Schneider, DAK-Chef in Recklinghausen. „Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Viele Kinder bewegen sich einfach zu wenig. Dadurch ist die Bauch- und Rückenmuskulatur zu schwach.“ Hinzu komme stundenlanges Sitzen.

„Bei Kindern ist das Knochengerüst noch nicht voll entwickelt“, erklärt Oliver Schneider. „Langes Sitzen und einseitige Belastung können so leicht zu Fehlhaltungen führen.“ Nach der Schule sollte sich der Nachwuchs deshalb ordentlich auspowern. Der Sportunterricht alleine reiche nicht aus. Ideal sei ein regelmäßiges Training im Verein oder einfach im Park.

Für das Gepäck der I-Dötzchen gelte: Ein voller Schulranzen Ranzen darf nicht mehr als 10 bis 12,5 Prozent des Körpergewichts des Schülers betragen.

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