Das aktuelle Wetter Unser Vest 9°C
Deutschland-Premiere

Theatralische Zeitreise ins Chicago der Zwanziger Jahre

27.09.2012 | 20:00 Uhr
Theatralische Zeitreise ins Chicago der Zwanziger Jahre
Beweist wieder einmal Mut: Bernd Julius Arends.Foto:Joachim Kleine-Büning

Datteln. "Erneut zeigt Bernd Julius Arends in seinem KatiElli Theater Mut und bringt mit ,Thrill Me’ eine deutsche Erstaufführung auf die Bühne. Zusammen mit Dominik Schulz (Spamelot) gibt Arends einen Mörder auf der Suche nach dem perfekten Verbrechen.“ So urteilt die Musicalzentrale. Arends wird aber nicht nur auf der Bühne stehen; er hat auch die deutsche Fassung des Broadway- und Westend-Musicals erarbeitet. Regie führt Nico Rabenald, das Piano spielt Jan Wolf.

„Thrill me, die Leopold & Leob Story“ ist ein mehrfach ausgezeichnetes, spannendes Musical-Drama des in New York lebenden Komponisten Stephen Dilginoff über bedingungslose Liebe und Mord, das 2003 beim Midtown International Theatre Festival uraufgeführt wurde. Es feierte internationale Erfolge in Seoul, Athen, Melbourne, Tokio, Sydney, Los Angeles und als Off-Broadway- und Westend-Produktion und wurde als Zwei-Personen-Stück geschrieben, das auf der wahren Geschichte zweier Jurastudenten basiert.

Zum Inhalt: Chicago 1924 – Nathan Leopold (Bernd Julius Arends) und Richard Loeb (Dominik Schulz), zwei Jurastudenten aus wohlbehüteten Elternhäusern, brauchen ständig den ganz besonderen Kick. Anfangs sind es kleinere Strafdelikte wie Einbruch, Diebstahl und Brandstiftung. Aber schon sehr bald empfindet Richard das alles als viel zu trivial. Ihm fehlt der Reiz, der Kitzel. Er plant das perfekte Verbrechen, einen Mord. Nathan, der aus Liebe alles für ihn macht, soll ihm dabei helfen. So planen sie das perfekte Verbrechen. Sind sie wirklich intelligenter als der Rest der Welt? Um seinen Plan zu verwirklichen schafft es Richard, Nathan zu überzeugen, genau wie er ein Übermensch zu sein, und mit ihm einen Mord zu begehen.

Dritte Musical-Eigenproduktion

Diese mit eindrucksvoller Musik erzählte Geschichte über die „Thrill Killers von Chicago“ ging als das Verbrechen des Jahrhunderts in die amerikanische Geschichte ein.

„Thrill me“ ist bereits die dritte Musical-Eigenproduktion des Kati­Elli-Theaters in Datteln. Bernd Julius Arends bringt damit erneut ein Musical in seiner eigenen Übersetzung zur Deutschlandpremiere. Nach der umjubelten Premiere des heiteren Rockmusicals „tick, tick. . .BOOM!“ im vergangenen Jahr wird es nun mit diesem Stück leidenschaftlich, schockierend und spannend.

Die (ausverkaufte) Premiere ist am 5. Oktober. Weitere Daten: 6., 12., 13., 19., 20., 26 und 27. Oktober jeweils um 19.30 Uhr, 21. und 28. Oktober um 18 Uhr.

Norbert Schmitz


Kommentare
Aus dem Ressort
Mann erbeutet Hunderte Schmuckstücke - Polizei sucht Opfer
Diebstahl
Mehr als 300 Schmuckstücke hat ein 51-jähriger Gelsenkirchener bei Wohnungseinbrüchen gestohlen. Neben Ketten, Ringen und Armbanduhren ließ der Mann auch Kameras und Werkzeuge mitgehen. Das Diebesgut stammt wohl aus Gelsenkirchen und aus Nachbarstädten. Die Polizei sucht nun nach den Geschädigten.
Fleischwolf trennte Supermarkt-Angestellter die Hand ab
Unfall
Schlimmer Zwischenfall in einem türkischen Supermarkt an der Bahnhofstraße in Marl. Mittwochvormittag geriet eine Angestellte mit der Hand in einen Fleischwolf. Die Hand wurde dabei abgetrennt. Erst die Feuerwehr konnte die schwer verletzte Frau befreien.
Fußball-WM - Ruhrgebiet bereitet sich auf Public Viewing vor
Rudelgucken
Essener und Gladbecker feiern in Hallen, Bochumer und Recklinghäuser draußen. Die meisten Großveranstaltungen zur Fußball-WM sind nun angemeldet. Beim Lärmschutz gibt es kaum Probleme. Jugendliche brauchen allerdings bei Spielen mit Anpfiff um 21 Uhr eine Begleitperson. Ein Public Viewing-Überblick.
Vestische investiert 5 Millionen Euro in klimaschonende Busse
Nahverkehr
Fünf Millionen Euro hat das Verkehrsunternehmen für 20 neue Linienbusse im Dienst der „grünen Flotte“ ausgegeben. Die neuen Fahrzeuge, die auch in Gladbeck eingesetzt werden, zeichnen sich durch weniger Verbrauch und geringeren Schadstoffausstoß aus
Grimme-Preisträger gehen auf Tuchfühlung mit den Fans
Grimme-Preis
Der Grimme-Preis ist 50 Jahre alt geworden und hat seit 1964 mehr als 500 Auszeichnungen vergeben. Zur Geburtstagsgala sind zwölf hinzugekommen. Künstler Günther Uecker hat zum Jubiläum ein Medienobjekt gestaltet. Auch Bundespräsident Gauck kam nach Marl.
Fotos und Videos
Haltern aus der Luft
Bildgalerie
von oben
Sprengung des Förderturms Herten
Bildgalerie
Sprengung
Die Wildpferde sind los
Video
Naturspektakel
Installationen von Young-Jae Lee
Bildgalerie
Schiffshebewerk