Street View verlegt Marl in die Niederlande
24.07.2010 | 06:00 Uhr 2010-07-24T06:00:00+0200
Marl/Rijssen.Google Street View ist ohnehin umstritten. Nun hat das Unternehmen es ganz bunt getrieben. Google verbreitet falsche Informationen, falsche Bilder. Street View mixt Infos über deutsche und niederländische Städte - wie am Beispiel der Städte Marl und Rijssen.
Die Ausspähungstour von Google Street View ist ohnehin umstritten, weil sie Bilder nicht nur von Straßen und Wohnvierteln, sondern auch von Menschen ins Internet liefert, die ein Recht auf den Schutz ihrer Privatsphäre haben. Nun aber hat Google es ganz bunt getrieben. Google verbreitet einfach falsche Informationen, falsche Bilder.
Auf dem Google Street View über die ostniederländische Stadt Rijssen bei Almelo ist nämlich nicht Rijssen zu sehen, sondern tauchen ständig Bilder von der deutschen Stadt Marl auf. Die aber liegt rund 130 Kilometer östlich von Rijssen. So hat laut Google das 28.000 Einwohner zählende Städtchen Rijssen jetzt plötzlich eine ,,Gladiolenstraße“ - genauso in Deutsch mit einem ,,ß“ geschrieben und gibt es in Rijssen laut Google eine Bushaltestelle mit dem deutschen Namen ,,Op dem Dümmer.“ Dümmer mit deutschem Umlaut ü.
Dabei gibt es doch erhebliche optische und sprachliche Unterschiede
Vieles stimmt nicht, was Google über das niederländische Rijssen verbreitet. Denn die meisten optischen Aufnahmen über Rijssen gibt es dort gar nicht. Sie liegen in Marl, in Deutschland. Wie das niederländische Webportal Websonic.nl am Donnerstag weiter meldet und auf seiner Website auch sehen lässt, haben die Google-Späher ganz einfach große Teile des deutschen Marl nach Rijssen in die Niederlande verlegt.
Offenbar ist ihnen gar nicht aufgefallen, dass es erhebliche optische und sprachliche Unterschiede zwischen den Niederlanden und Deutschland gibt. So haben beispielsweise fast alle Autos, die laut Google Street View im niederländischen Rijssen geparkt sind, keine gelben, sondern weiße Nummernschilder. Das in der deutschen Sprache gebräuchliche ,,ß“ gibt es im Niederländischen überhaupt nicht, eben so wenig wie die Umlaute: ä,ö,ü. Auch die Architektur der Häuser, die Google zeigt und die angeblich in Rijssen, Niederlande, liegen sollen, ist eine völlig andere. Gleiches gilt für die Beschilderung der Straßen und für die Verkehrsschilder.
Der Maisweg im niederländischen Rijssen ist bei Google die Rosenstraße im deutschen Marl und so weiter. Google hat bis jetzt keine Erklärung dafür, wie die Verwechslungen zustande gekommen sind und warum Bilder von deutschen Straßen und Städten in die niederländische Stadt Rijssen projiziert worden sind.
Aber die Rijssen-Marl-Verwechslung von Google scheint kein Einzelfall zu sein. Auch Straßen, die Google Street View von Capelle aan den IJssel, dem Wohnort des niederländischen Ministerpräsidenten Jan Peter Balkenende, abbildet, sind falsch. Auch hier hat das Google Street View-System völlig versagt und zeigt Straßen, die es in Capelle gar nicht gibt.
19:04
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15:47
@1 Es gibt sehr wohl einen Unterschied. Das ausspähen ist nämlich nicht verboten, aber das Fotografieren oder Filmen zum Zwecke der Veröffentlichung schon. Da greift dann der Schutz meiner Privatspähre. Also bei der Nachbarin in das Fenster schaun ist nicht verboten, dass Fotografieren und die Bilder ins Internet stellen schon.
17:30
Dann ist auch klar, woher das US-Militär seine Plandaten erhält. Das allseits bekannte friendly fire ist somit erklärbar.
21:50
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20:42
toll, solch ein stumpfer Artikel auf Grund eins Programm(-ier) Fehlers....könnt stolz sein.
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19:02
Mir machen diese kleinen Überwachungskameras die mal an mittlerweile fast jeder Straßenkreuzung oder - Einmündung sieht viel mehr Sorgen!
Ich meine diese kleinen zylinderförmigen ca. 20 cm kleinen Dinger. Aufgestellt werden diese von der den Bürger immer stärker ausspionierenden Bundesregierung der CDU/FDP.
Als die ersten davon auftauchten und die Bürger sich fragten, was das für Dinger wären, da wurde man damit ruhig gestellt, dass man ihm sagte, dass dies Verkehrslenkungsgeräte waren. Mit diesen könne man den zu- und abfließenden Verkehr während der Fußball WM in Deutschland besser koordinieren.
Nur merkwürdig, die Fußball-WM ist auf bundesdeutschen Boden schon seit vielen Jahren vorbei aber diese Dinger vermehren sich weiterhin wie die Pest! Auch sind sie dort zu sehen, wo sich nur ein sich total verfahrener Fußball-Anhänger hin hätte verirren können.
Offenbar war die seinerzeitige Erklärung an die Bürger nur ein Ruhigstellen derselben.
Mit den Kameras wird der Bürger überwacht. Man kann so vom Bürger ein haargenaues Bewegungsprofil darüber erstellen, wann er wo mit seinem Fahrzeug unterwegs gewesen ist.
Das wird dann zusätzlich mit dem Bewegungsprofil des auf seinen Namen angemeldeten Handys abgeglichen.
Habt Ihr Euch denn noch nie gefragt, warum man für den Erwerb einer Prepaidhandykarte seinen Ausweis vorlegen muß?!??
Was kann man mit einem Handy Schlimmes anstellen? Guthaben wird abtelefoniert und fertig!
Es gibt keinerlei nachvollziehbaren Grund, warum man für den Erwerb einer Prepaidkarte seinen Ausweis vorzulegen hat.
Sollten es irgendwelche Sicherheitsgründe sein, welche? Und wenn, warum kann man dann ein langes Brotmesser ohne Ausweisvorlage kaufen? M. E. kann man mit einem Brotmesser mehr Schaden anrichten als mit einem Handy.
Also, laßt google in Ruhe. Die tun nichts. Die fotografieren nur das, was JEDER ohnehin sehen kann.
Aber was macht die CDU/FDP mit unseren Handydaten und den Überwachungskameras die allenthalben installiert sind und noch weiter installiert werden???
17:48
Oh nein, Google macht einen Fehler. Schon peinlich wenn in dem Artikel selbst dann auch Fehler sind. An den Autor: Hinter den Hyperlinks würde ich mir nur allzu gern ein Leerzeichen wünschen!
17:47
hey #1
Sie haben vergessen bei ihrem Namen ihre Berufskennung bei Google anzugeben.
17:41
Is doch einfach nur lustig...
09:40
Hey ich wohn in Marl und hab uber 20 jahre in Rijssen gelebt, und fussbal gespield..so wie ich seit einige jahre in Marl als fussballehre aktiv bin (tsv marl huls, und seit 4 jahre die u-23 vfb huls..
Man sieht wie klein der Welt ist...dank Google....smile