Stadtarchiv: Kordes erneut nach Köln
09.07.2009 | 16:31 Uhr 2009-07-09T16:31:00+0200
Recklinghäuser wird eine Woche lang freigestellt
Recklinghausen. Der 3. März 2009 hat in Köln, in Deutschland, im Grunde in ganz Europa längst traurige Bedeutung erlangt. An diesem Tag stürzte das bedeutende Stadtarchiv ein, Menschen kamen ums Leben, hundertausende Dokumente von historisch unschätzbarem Wert wurden teilweise vernichtet.
Einer, der seinerzeit spontan zur Hilfe eilte, war der Recklinghäuser Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes, der nun erneut seine Kölner Kollegen vor Ort im streng abgeschirmten Erstversorgungszentrum unterstützen wird. Nachdem die Feuerwehr in Grundwassertiefe zuletzt unerwartet viele Schriften bergen konnte, forderte sie bundesweit Hilfe an, für die auch Kordes in der kommenden Woche freigestellt wurde.
Die gesamten Arbeiten rund um die Sichtung und Wiederherstellung der zahllosen kostbaren Dokumente wird voraussichtlich 25 Jahre andauern.
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