So ein Geklüngel – mit der Lizenz zum Sammeln
21.09.2012 | 19:25 Uhr 2012-09-21T19:25:00+0200
Immer auf die Städte. In den Rathäusern des Kreises mag das Gefühl Einzug halten, zu Unrecht an den Pranger gestellt zu werden. „Die wollen das Geschäft mit dem Müll jetzt alleine machen“, hieß es vielfach. Zuvor hatte es im Kreistag geheißen, dass die Entsorgungsbetriebe der Städte an den Kreis und seine Untere Umweltbehörde herangetreten seien mit der Bitte, den im Volksmund so genannten Klüngelskerlen keine Lizenz zum Sammeln mehr zu erteilen.
„So ist es ja nicht“, sagt Corinna Weiß, Pressesprecherin der Stadt Recklinghausen. Vielmehr sehe das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz etwas vor, was seit 1972 gelte; nämlich, dass Abfälle öffentlich-rechtlichen Entsorgungsbetrieben zur Verfügung gestellt werden. Es bleibe zwar dabei, dass die Städte die Reisegewerbekarte ausstellten. Entscheidend für die Wertstoffsammlung sei aber seit Juni ein entsprechender Antrag an den Kreis. Von Anzeigepflicht ist in diesem Zusammenhang die Rede.

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