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Städtepartnerschaft

Schüler füllen deutsch-türkische Freundschaft mit Leben

27.09.2012 | 19:15 Uhr
Schüler füllen deutsch-türkische Freundschaft mit Leben
Die Freunde aus Oba und ihre Gastgaber vor dem Rathaus der Stimbergstadt.Foto:Norbert Schmitz

Oer-Erkenschwick. Die erfrischenden Getränke waren besonders heiß begehrt. Kein Wunder, denn die 25 Schülerinnen und Schüler aus der türkischen Partnerstadt Oba waren erst in der Nacht angekommen und wirkten noch recht müde, als Bürgermeister Achim Menge am Vormittag zum Begrüßungsempfang geladen hatte.

„Das Projekt dieses Kulturaustausches hat es in Deutschland in dieser Form noch nicht gegeben“, zeigte sich Menge sichtlich stolz. Und sein Amtskollege aus Oba, Emin Hatipoglu, ergänzte, dass dieser Schüleraustausch eine gute und sinnvolle Sache sei.

Die Mädchen und Jungen aus der Türkei werden eine Woche lang in der Stimbergstadt bleiben und hier in den Familien der Schülerinnen und Schüler aus der Paul-Gerhardt-Schule, der Christoph-Stöver-Realschule und des Willy-Brandt-Gymnasiums leben, um die deutsche Lebensweise ein wenig besser kennenzulernen. Auf der anderen Seite waren die Oer-Erkenschwicker Jugendlichen bereits in der Türkei und lebten in Oba auch in den Gastfamilien. „Das Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen stellt eine große Herausforderung dar, ist aber gelungen. Hier sind Freundschaften entstanden und ich hoffe, dass diese erhalten bleiben“, lobte Achim Menge das Engagement auch der an dem Austausch beteiligten Lehrerinnen und Lehrer.

Menschen lernen, miteinander umzugehen

Gleichzeitig betonte er, dass die Städtepartnerschaft zwischen Oer-Erkenschwick und Oba einen neuen Sinn bekommen hat. „Die Menschen lernen, miteinander umzugehen.“ Auf den Besuch der Oer-Erkenschwicker in der Partnerstadt eingehend sagte Emin Hatipoglu: „In der Türkei haben wir gesehen, dass es ein erfolgreiches Projekt ist. Es soll in Zukunft weiter mit Leben gefüllt werden.“

Begleitet werden die Gäste nicht nur von ihren Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von einer Delegation der Stadtverwaltung aus Oba. Ihre Gastgeber haben für die kommenden Tage ein umfassendes Programm zusammengestellt, damit die türkischen Freunde nicht nur die Stimbergstadt, sondern auch die nähere Umgebung besser kennenlernen. So wird das heimische Bergbaumuseum besichtigt, aber auch die Zeche Zollverein oder das Rohstoff-Rückgewinnungszentrum in Herten. Höhepunkt am nächsten Donnerstag ist eine Ausstellungseröffnung in der Mensa am Schulzentrum.

Norbert Schmitz



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