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Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger

14.04.2010 | 20:51 Uhr
Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger

Recklinghausen. „Es ist schon unangenehm“, gesteht eine Anwohnerin der Diskothek „Moondock“, wenn sie über die turbulenten Partynächte in ihrer direkten Nachbarschaft spricht. Seit Jahren schon gilt die angesagteste, weil einzige Partylocation der Recklinghäuser Jugend in der Stadt als umstritten.

Auf der anderen Seite handelt es sich bei dem gesamten Stadtteil Süd/König-Ludwig um ein brisantes Pflaster. Erst vor wenigen Wochen machte dort ein gefährlicher Raubüberfall mit Tateinheit einer Messerstecherei von sich reden (die WAZ berichtete). Und wieder einmal stellt sich dem Recklinghäuser Bürger die Frage, ob das Moondock als Etablissement in direkter Verbindung steht mit den gehäuften Vorkommnissen rund um die Alte Grenzstraße.

Axel Petersmeyer vom Ordnungsamt ist klar, dass es sich um ein brisantes Thema handelt. „Die Akte Moondock ist dick. In den Wintermonaten war es weniger, aber wir erwarten in den kommenden Monaten, in denen sich die Menschen länger draußen aufhalten, wieder mehr Beschwerden der Anwohner.“ Diese reichen von nächtlicher Ruhestörung bis hin zu zerstochenen Autoreifen.

Auch Andreas Wilming-Weber von der Pressestelle der Polizei Recklinghausen ist in Kenntnis gesetzt über die prekäre Situation. „Wir haben längst verstärke Maßnahmen getroffen, wenn es um die Region rund um die Diskothek geht.“ Gehäufte Kontrollen durch Streifenwagen seien besonders an den Partytagen erforderlich. Häufige Delikte in der Umgebung sind laut Polizei Körperverletzungen und alkoholisierte Personen. Jedoch schränkt Weber ein: „Man kann eine Diskothek nicht für alles verantwortlich machen. Trotzdem: Ohne sie wäre es ruhiger.“

Ein Nachbar erinnert sich, dass die gesamte Situation früher anders aussah. „Der Stadtbezirk hat sich damals gefreut, dass König-Ludwig für Jugendliche attraktiver wird.“ Heute blicken einige Anwohner argwöhnisch auf den Klub, machen ihn verantwortlich für die steigende Gewaltbereitschaft und für Vandalismus in ihrer Nachbarschaft.

Die Betreiber des Moondocks, Thomas Jacowicz und Friedrich Morsiak, haben durchaus Verständnis für die Anwohner. „Wo gehobelt wird, fallen leider auch Späne. Doch tun wir bereits viel, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.“ So ist die angestellte Security-Firma nicht nur abgestellt, um die Räumlichkeiten, welche sich in einer alten Lohnhalle in einem Industriegebiet befinden, innen zu überwachen. Auch sind deren Mitarbeiter für die Sicherheit des gesamten Bereichs rund um den Klub verantwortlich.

„Taschen- und Ausweiskontrollen sind ein absoluter Standard bei uns. Wir haben ein Handy, über das wir jederzeit erreichbar sind, wenn Nachbarn etwas auffällt.“ Morsiak gibt zu bedenken: „Recklinghausen-Süd ist nicht Hollywood!“ Es seien nicht nur ihre Gäste, die unangenehm auffallen. „Manche Anwohner machen uns für alles verantwortlich, was hier schiefläuft. Das ist nicht fair.“

Berit Paul

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Kommentare
18.04.2010
15:51
Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger
von Ludwiger | #5

@masseli

So, da glauben Sie also, die Wahl einer rechten Partei wird die Situation am Moondock entschärfen?
Glauben Sie ernsthaft eine rechte Partei könnte die Schließung der Disco herbeiführen.? Falls Sie so naiv sind, dann träumen Sie mal schön schön weiter!

Tatsache ist, dass die Discothek in dem Gewerbegebiet genehmigungsfähig ist und deshalb auch eine Betriebserlaubnis erhalten hat. Über diese Gesetzeslage kann sich - zum Glück! - auch keine rechte Partei hinwegsetzten.

Anstatt auf CDU, SPD und Mitarbeiter der Stadtverwaltung verbal einzudreschen, sollten Sie mal drüber nachdenken, ob Sie als Anwohner eine Versammlung einberufen, zu der Sie den Bürgermeister, örtliche Parteienvertreter und die Polizei einladen. Dann könnten Sie Herrn Pantförder und die Polizei mal fragen, was bisher denn gegen die Zustände an Wochenenden und vor Feiertagen im Umfeld der Disco getan wurde. Und sie könnten den Herrschaften persönlich sagen, was Sie an zusätzlichen Schritten erwarten.

Wie gesagt ... Sie könnten, sofern Sie überhaupt Anwohner in der Nähe der Disco sind und nicht einfach ein Sprücheklopfer!

16.04.2010
10:45
Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger
von masseli | #4

Immer wieder schön zu lesen wie einige Bürger dieser guten Stadt mit dem sozialen Stress in den Stadt teilen in dieser Zeitung auslassen. Vielen Dank noch mal an die WAZ für dieses Portal. Ihre Kollegen von der RZ haben schon seit langem eine Zensur eingeführt damit auf dessen Portal über regelmäßige Unstimmigkeiten öffentlich nicht geredet wird.

Aber wo bleiben die Kämpfer der SPD die sich fast täglich bei Herrn Petersmeier Jahrelang über den Zustand in dem Stadtteil König Ludwig über das Verhalten der Polizei und Ordnungsamt beschweren.
Herr Zenker SPD sie als anerkannter „Robin Hoot“ hört Ihnen der gute Herr Petersmeier nicht mehr zu? Uns Bürgern auch nicht mehr schließlich ist der ganze Stadtteil Süd und Recklinghausen derart runtergekommen das schon ein grossteil der ordentlichen Einwohner weggezogen sind. Die Immobilien an den Hauptstrassen haben mittlerweile unterstes Nivo. Über die Stadt Grenzen hinaus spricht man von Getto.
Sehr geehrter Herr Zenker vielleicht nützt es was wenn Sie sich mal in der Presse dazu bekennen das Ihre Mühen keinen Wert erzielen konnten oder ist Ihr Temperament ausgegangen?

Kein Wunder Ihnen und Ihren Parteigenossen hört eh keiner mehr zu deswegen tut sich auch nichts mehr in diesem Stadtteil.
Noch mal zu Ihrer Erinnerung. Ein grossteil der Bürger dieses
Stadtteils ist mit der Politik, mit dem auftreten Ordnungsbehörden und dem handeln der Polizei nicht mehr zufrieden und das seit fast 10 Jahren.
Die Zahlreichen Beschwerden der Bürger die in Aktenordnern sich Dick häufen platzen wohl schon aus den Nähten. Und ? Wen kratzt es? Unseren Ersten Mann Herrn Pantförder überhaupt nicht. Herr Pantförder warum nehmen sie sich dieser Problematik nicht seit Jahren an? Warum treten Sie nicht bei einer Bürgerversammlung vor und sagen was in Zukunft geschehen soll? Schließlich haben wir Sie gewählt. Warum sagt ein Herr Petersmeier, Leiter des Ordnungsamtes wir sind seine Vertreter.
Ihre Vertreter kosten nur Steuergelder und sind nicht Qualifiziert genug um soziale Probleme zu lösen Herr Pantförder
Nicht nur in den Orteilen Süd und König Ludwig.
Damit dürfte wohl mal wieder eindeutig der politische Sumpf von CDU und SPD als vollkommen versackt sein. Hier entsteht eine zweite „Dortmunder Nordstadt“ Bornstrasse läst grüßen. Es wäre vielleicht mal an der Zeit jetzt wo Wahlkampf ist eine andere Partei zu bitten sich der Problematik anzunehmen.
Sehr geehrte Politiker von SPD und CDU was Sie wahrscheinlich noch nicht wissen wollen, ein Grossteil der Älteren Schicht und davon gibt es hier eine Mengeist der ernsthaften Meinung eine rechte Partei muss herr um hier für Ordnung zu schaffen.
Aber es fehlt Ihnen wohl darüber nachzudenken das sich eine Rechte Partei hier eventuell auftun könnte. Ich schließe mich der Mehrzahl der Bewohner an und bitte die restlichen Parteien darum zu kümmern das vor allem kein brauner Sumpf sich breit macht.
Vielleicht nützt es was Ihnen mitzuteilen das Ich unter diesen Vorraussetzungen mich einer Großzahl von Einwohnern in diesem Stadtteil keine SPD und CDU wählen werde und hoffe es werden sich noch einige Bürger dieser Meinung anschließen. Für Dumm zu verkaufen brauchen wir Sie nicht Sehr geehrter Herr Pertersmeier CDU und SPD sowie Polizei.

MFG

Alter Recklinghäuser

15.04.2010
20:00
Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger
von DesperadoMKV | #3

Was die Betreiber sagen ist ein Witz, ich komme aus dem lachen nicht raus.
Ich war oft genug im Moondock und hab dort nie Leute von der Security draußen gesehen außer an der Tür.
Und die Ausweis kontrolle ist auch die größte Lachnummer, da werden höchstens einmal Stichproben gemacht, ich habe schon oft mit Kolleginnen von bekannten gesprochen die ich dort traf, die noch nicht einmal 16 sind und sich bis in die Puppen voll laufen lassen.

Außerdem ist das Moondock auch optisch und vom Publikum her mal wieder ein Armutszeugnis für Recklinghausen.
Bochum hat so schöne Discotheken und in RE werden nur so Schuppen gebaut oder man errichtet Grünanlagen für Rentner.

In RE gibt es immer Leute die sich beschweren, es gibt kein wachstum wie in Dortmund, Bochum oder Essen.
Man kommt ja noch nicht einmal mit dem Bau der Arcaden voran.

15.04.2010
18:21
Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger
von cooperine | #2

Da sich die Diskothek Moondock in Recklinghausen-Süd befindet, wird auch nicht viel passieren. Die Süder Polizeiwache ist Nachts nicht besetzt, die Häufigkeit der Straftaten in diesem Stadtteil ist höher als im restlichen Stadtgebiet. Die Süder Bürger finden bei den Verantwortlichen der Stadt Recklinghausen wenig Gehör. Statt dessen betreibt man mit einem Stadtteilprojekt Süd bzw. einer Iniatitive Süd Augenwischerei. Man präsentiert den Bürgern tolle Projekte, die dem Stadtteil nützlich sein sollen. Doch die Verhältnisse in RE-Süd werden immer schlimmer.

15.04.2010
17:41
Rund um die Diskothek „Moondock“ gibt es oft Ärger
von Elmar Friese | #1

Welch ein mutiger Schritt das Moondok Öffentlich zu diffamieren.
ändern wird es an der Situation nichts.
es ist nun einmal von der Verwaltung so gewollt und damit hat sich der Bürger Anlieger abzufinden.

Ich habe so viele Briefe an die zuständigen Stellen geschrieben das ich langsam dessen Müde werde.
Genau so ist es auch die Vorstellung der Verwaltung einschl. der Polizei

Wir sitzen es aus.

Mann wehrt sich, findet aber kein Gehör.
Es müssen noch mehr Überfälle, Messerstechereien, Rauschgiftdelikte, Angriffe auf Anwohner, Sachbeschädigungen und sonstige Straftaten geschehen das die Behörden endlich aufwachen.

Wir sind nur die Bürger einer Stadt die Steuern zahlen und ansonsten die Klappe halten sollen.

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