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Schulsozialarbeit

Müde Schüler mobilisieren

07.02.2012 | 15:15 Uhr
Müde Schüler mobilisieren
Defizite abbauen und präventiv wirken. Darum dreht sich die Arbeit der Schulsozialarbeiter, so Fachbereichsleiter Volker Hülsmann.

Seit dem 1. Februar sind an verschiedenen Schulen der Stadt Schulsozialarbeiter tätig. Sie werden im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets bis Ende 2013 aus Bundesmitteln finanziert. 61 Schulsozialarbeiter werden bis dahin im Kreis tätig sein, zwölf von ihnen in Recklinghausen. Mit Volker Hülsmann, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie, hat WAZ-Redakteur Andreas Rorowski über die Aufgaben der neuen Kräfte gesprochen.

Warum brauchen Schulen Sozialarbeiter?

Volker Hülsmann: Sie sollen die mit dem Bildungs- und Teilhabepaket in Verbindungen stehenden Leistungen an die Familien heran bringen, das heißt durch die Zusammenarbeit mit den Lehrern zu identifizieren, wo müssen Kinder und Jugendliche einen besonderen Förderungsbedarf haben. Zugleich stellen wir im Bereich unserer alltäglichen Sozialarbeit fest, dass immer mehr Schüler schon in relativ jungen Jahren, auch in der Grundschule, Unterstützungsleistungen bekommen müssen. Da geht darum, Symptome wie soziale Störungen anzugehen. Wir haben es bereits in der Grundschule auch mit Schülern zu tun, die schulmüde sind, bis hin zu Schulverweigern im Sek-1-Bereich. Das Angebot ist auch einen Beitrag zur Prävention.

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