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Medizinforum

Wenn der Darm streikt

04.03.2009 | 18:34 Uhr

Vest. Wie geht es Ihrem Darm? Sie meinen, über „so etwas” spricht man doch nicht? Über Beschwerden mit seinem Verdauungsorgan zu reden, denken Sie, sei ein Tabu? Falsch – es ist ein Thema. Und zwar das des nächsten Medizinforums.

Die Endoskopieabteilung der Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen. Dr. Ulrich Loos ist Leiter der Abteilung. Hier zeigt er gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen Dorothee Heinemann und Martina Bäuml ein modernes Coloskopiegerät. Foto: Dirk Bauer / WAZ

Dieses veranstaltet die WAZ im Vest am Dienstag, 10. März, mit dem Klinikum Vest: „Wenn der Darm streikt. Darmerkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten” lautet der Titel.

Sind Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfungen er(n)ste Anzeichen für eine Darmerkrankung? Sollte ich, wenn ich Blut im Stuhl habe, sofort einen Arzt aufsuchen? Und: Wie erkennt man eigentlich Darmkrebs?

Info
Nur mit Anmeldung

Das WAZ-Medizinforum „Wenn der Darm streikt” am 10. März, 18.30 Uhr, findet in der Kapelle der Paracelsus-Klinik Marl, Lipper Weg 11, statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Schmitt, dem Leiter der WAZ-Redaktion „Unser Vest”. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine verbindliche Anmeldung unter folgender Rufnummer erforderlich: 01802 40 40 72 (6 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz).

Fragen über Fragen lassen sich stellen rund um das größte Organ des Menschen und dessen Befindlichkeit. Nicht zuletzt deshalb bringen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, am 10. März wieder mit medizinischen Experten zusammen: Privatdozent Dr. Markus Reiser, Chefarzt für Innere Medizin an der Marler Paracelsus-Klinik, Prof. Dr. Ulrich Loos, Chefarzt der Inneren am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, und Prof. Dr. Martin Büsing, chirurgischer Chef im selben Hause.

Von den drei Ärzten werden Sie dabei u. a. erfahren, wie chronische Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) behandelt werden können, was bei Darmkrebs zu tun ist. Und was Sie alles selbst tun können für die Gesundheit ihres Verdauungsorgans.

Zum Beispiel?

Nun, dass der Verzehr von viel frischem Obst und Gemüse, zudem ausreichend Bewegung grundsätzlich positive Einflüsse auf die eigene Gesundheit haben, dürfte den meisten Menschen wohl bekannt sein. Dass aber auch eine Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) Darmkrebs in bis zu 90 Prozent aller Fälle vermeiden kann – wissen offensichtlich noch viel zu wenige. Oder zumindest machen von dieser ab 55 Jahren kostenlosen Untersuchung noch viel zu wenige Menschen Gebrauch. Weil – Sie Angst vor einem solchen Eingriff haben?

Nun, auch hier hilft Ihnen das WAZ-Medizinforum weiter. Denn im Anschluss an die Vorträge der Experten (denen Sie wieder Fragen stellen können) können Sie sich einen Informationsfilm zur Darmspiegelung ansehen, ebenso die für diesen Eingriff erforderlichen Geräte. Und selbst Trinklösungen zur Darmreinigung dürfen Sie probieren.

Wie geht es Ihrem Darm?

Sabine Kruse

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