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WAZ-Medizin-Matinee thematisiert die Wechseljahre

08.12.2010 | 17:35 Uhr
WAZ-Medizin-Matinee thematisiert die Wechseljahre
Foto: imago

Vest.Wenn die Hormone verrückt spielen – Experten informieren im Hertener St. Elisabeth-Hospital.

Dauernd gereizt? Ständigen Stimmungsschwankungen unterworfen? Nun: Derart Betroffene stecken womöglich in der Pubertät. Oder aber „in deren Gegenstück“, so Dr. Maria Siegert-Terzaki (42), Gynäkologische Chefärztin des Hertener St.-Elisabeth-Hospitals und des Recklinghäuser Prosper-Hospitals. Anders ausgedrückt: in den Wechseljahren...

Was aber können Frauen gegen solche innere Unausgeglichenheit tun? Wie erkennen sie, ob deren Ursache tatsächlich die Wechseljahre sind? Und: Wo finden sie im Fall der Fälle kompetente Hilfe? Das und mehr erfahren Sie, liebe Leserinnen (und Leser), bei der WAZ-Medizin-Matinee am Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr, im Hertener St. Elisabeth-Hospital (Im Schlosspark 12). Unter dem Motto „Wenn die Hormone verrückt spielen – heißes Thema Wechseljahre“ erläutern Dr. Maria Siegert-Terzaki, ihr Leitender Oberarzt Wilfried Müller (50) sowie Dr. Uwe Auf der Straße (48), in Herten niedergelassener Allgemeinmediziner und Arzt für Naturheilverfahren, dabei die Veränderungen, die sich während der Wechseljahre im Körper der Frau abspielen. Sie gehen ein auf die verschiedenen Symptome und Beschwerden, die mit der Abnahme der Hormonproduktion in den Eierstöcken einhergehen, aber auch Folge bestimmter Erkrankungen sein können (weshalb eine enge Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Gynäkologe oft unerlässlich ist). Und schließlich erläutern die drei Referenten das Pro und Contra einer Hormonsubstitution und informieren, welche Therapiemöglichkeiten es sonst noch gibt.

In Kooperation
Drei Vorträge mit Diskussion

Drei Vorträge wird es bei der WAZ-Medizin-Matinee in Kooperation mit dem Klinik-Verbund Vest Recklinghausen am Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr, im Hertener St.-Elisabeth-Hospital (Im Schlosspark 12) geben:

1. „Wechseljahre bei Frauen – ein Überblick“ (Dr. Maria Siegert-Terzaki); 2. „Auswirkungen des Hormonmangel aus gynäkologischer Sicht“ (Wilfried Müller); 3. „Differentialdiagnostik und Behandlungen aus hausärztlicher Sicht (Dr. Uwe Auf der Straße). Nach den Vorträgen mit anschließender Diskussion wird in der Cafeteria ein kostenloser Imbiss angeboten. Außerdem besteht Gelegenheit zur Besichtigung der gynäkologischen Station. Der Eintritt zur Medizin-Matinee ist frei, um Voranmeldung wird gebeten unter 01802 / 40 40 72 (6 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz)

„Die Wechseljahre“, sagt Dr. Maria Siegert-Terzaki, „sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau.“ Meistens beginnen die Veränderungen im Körper dabei schleichend, in der Regel ab Mitte bis Ende 40. Und bis sich der weibliche Körper dann einmal umgestellt hat, kann es dauern. „Erst im Verlauf mehrerer Jahre, so die Gynäkologin, „beginnt der Körper die Abnahme der Geschlechtshormone zu akzeptieren.“ Um das 60. Lebensjahr herum sei der körperliche Veränderungsprozess der Frau dann abgeschlossen.

Die Zeit dazwischen? „Kann individuell ganz verschieden verlaufen.“

Leidet die eine Frau in dieser Lebensphase nicht nur unter ständigen Stimmungsschwankungen, sondern auch unter Schlafstörungen, Hitzewallungen, Haarausfall und womöglich sogar Harninkontinenz, so hat bei der anderen die nachlassende Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen so gut wie keine belastenden Auswirkungen. Die Regel allerdings, betont Dr. Maria Siegert-Terzaki, sei das nicht: „Bei zwei von drei Frauen treten Wechseljahresbeschwerden auf.“ Und zwar nachweislich, betont die Medizinerin - anders als beim Mann, bei den sich die Wechseljahre „nur im Kopf abspielen“. Natürlich, fährt sie fort, könnten eine gesunde Ernährung oder auch Sport Wechseljahresbeschwerden lindern. Aber Frauen, für die diese zur Belastung würden, „sollten auf jeden Fall zum Arzt“.

Sabine Kruse

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Kommentare
10.12.2010
21:39
WAZ-Medizin-Matinee thematisiert die Wechseljahre
von Catman55 | #1

... - anders als beim Mann, bei den sich die Wechseljahre „nur im Kopf abspielen...“
Also, das kann ich so keinesfalls unterschreiben. Schlafstörungen, Hitzewallungen kenne ich zur genüge. Naja, Haarausfall ist nicht der Rede wert - ist ja ganz normal beim Mann. Und Stimmungsschwankungen gehen ja schon mal garnicht - Mann kennt keinen Schmerz!
Aber vielleicht bin ich ja die Ausnahme von der Regel? Wer weiß...

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