Das aktuelle Wetter Unser Vest 9°C
Gesundheit

Paracelsus-Klinik will ein neues Verfahren gegen Krampfadern anbieten

24.02.2010 | 18:00 Uhr
Paracelsus-Klinik will ein neues Verfahren gegen Krampfadern anbieten

Marl. Makellose Beine à la Marylin Monroe, wer hätte sie nicht gerne? Eine Aufnahme der einstigen Filmdiva, wurde beim jüngsten WAZ-Medizinforum an die Wand der Kapelle der Paracelsus-Klinik geworfen.

Dr. Hans-Gerhard Schindler, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Hause, verband die schöne Ansicht mit der (offenen) Frage: „Wissen Sie, wie oft bei dieser Frau Krampfadern operiert wurden?”

Nun: Künftig muss man erweiterte Venen gar nicht mehr in jedem Falle operieren, wie Antony Burbank, Gefäßchirurg an der Paracelsus-Klinik, den Anwesenden in seinem Vortrag erläuterte. Denn seit rund drei Jahren gibt es ein neues Verfahren: die Radiofrequenz induzierte Thermotherapie (RFITT) zur Behandlung von Krampfaderleiden der Stammvene. Über eine Sonde werde Strom in die im Körper verbleibende, kranke Vene geleitet, diese so verödet, skizzierte Burbank die RFITT-Technik. Maximal 30 Minuten dauere dabei der Eingriff unter Narkose. „Sie haben hierbei weniger Schmerzen und keine Narben”, warb Burbank.

Allerdings nicht unerhebliche Kosten: Etwa 1500 Euro pro Behandlung, so der Mediziner, müsse man in einer Privatklinik für das nicht zur Kassenleistung zählende Verfahren zahlen; an der Paracelsus-Klinik, die RFITT in Kürze auch anbieten will, sollen es „400 bis 500 Euro werden”.

Sabine Kruse

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2642650/create

Aktuelle Fotos und Videos
WAZ-Medizin-Matinee Herten
Bildgalerie
Fotostrecke
Medizinforum im Klinikum Vest
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Was gegen Übergewicht hilft
WAZ-Medizinforum
Wussten Sie schon, dass eine 100-Gramm-Tafel Schokolade genug Energie für dreieinhalb Stunden Hausarbeit enthält, dass ein halber Liter Pils so viele Kilokalorien hat, wie Sie in 30 Minuten Walking verbrennen und dass eine kleine Portion Pommes reicht für: eine Stunde Fensterputzen oder 35 Minuten
Die „zuckersüße“ Krankheit
WAZ-Medizin-Matinee
Zucker ist süß? Nein, Zucker kann durchaus auch einen bitteren Beigeschmack haben – dann jedenfalls, wenn mit diesem Wort „Diabetes mellitus“ gemeint ist. Denn die Zuckerkrankheit, die nach Erhebungen des Robert-Koch-Institutes allein in Deutschland bei mehr als sechs Millionen Menschen
Text