Das aktuelle Wetter Unser Vest 9°C
Demo

„Mahnwache“ von Pro NRW vor Moschee begann verspätet

29.03.2010 | 20:44 Uhr
„Mahnwache“ von Pro NRW vor Moschee begann verspätet

Herten.Gegen 10.30 Uhr begann am Freitagmorgen die so genannte Mahnwache der rechtsgerichteten Bürgerbewegung Pro NRW vor der Moschee in Herten. Zu diesem Zeitpunkt lief bereits eine Gegendemo linker Gruppen, deren Vertreter sich am offenen Mikro gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz aussprachen.

Gegen 10.30 am Freitagmorgen ging’s los: Laut Augenzeugen geschätzte 30 Aktivisten der rechten Bürgerbewegung Pro NRW trafen zu ihrer so genannten Mahnwache an der blauen Moschee an der Paschenbergstraße ein. Ausgerüstet mit Deutschlandfahnen und Anti-Moschee-Transparenten begannen sie kurze Zeit später etwa 200 Meter von der Moschee entfernt ihre Veranstaltung. Bereits früher hatten sich geschätzte 50 linke Aktivisten in etwa 100 Metern Entfernung zu dem Gotteshaus zu ihrer Gegenveranstaltung versammelt. Am offenen Mikrofon sprachen sie sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz aus. Ein großes Polizeiaufgebot sicherte den Bereich.

Die „Mahnwache“ von Pro NRW fiel dem Anschein nach kleiner aus als zuvor gedacht. Angemeldet hatte die Gruppe nämlich 60 Demonstranten. Auch ihren Zeitplan konnte die Bürgerbewegung nicht einhalten: Die Aktivisten waren für die Zeit von 10 bis 11.30 Uhr angemeldet.

Christian Gerstenberger

Facebook
 
Kommentare
26.03.2010
17:52
?Mahnwache? von Pro NRW vor Moschee begann verspätet
von mendicus | #2

Gottseidank eine aussterbende Minderheit,

diese ewig gestrigen

von Pro NRW.

Alles alte Spießer!!!!

26.03.2010
15:52
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3454159/create

Aktuelle Fotos und Videos
2. Firmenlauf in Oer-Erkenschwick
Bildgalerie
Spaß-Teamlauf
Traum eines lächerlichen Menschen
Bildgalerie
Theaterprojekt
Deutscher Mühlentag
Bildgalerie
Volksparkl Marl
Aus dem Ressort
CDU fordert Rücktritt des Landrats
Streit um...
Der Druck auf Landrat Cay Süberkrüb (SPD) wächst weiter. Die Kreistags-Fraktion der CDU beschloss am Freitag in einer Sondersitzung einstimmig, für die kommende Kreistagssitzung am 18. Juni einen Antrag einzubringen. Dessen Inhalt: Der Kreistag möge beschließen, den Landrat zum Rücktritt
„Totentanz“ eines Entertainers
Ruhrfestspiele
Nach der im Vorjahr gefeierten „Demonstration“ inszeniert Frank Hoffmann erneut eine Wieder-Entdeckung von George Tabori: „Abendschau“