Das aktuelle Wetter Unser Vest 13°C
Antrag abgelehnt

Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch

08.02.2012 | 19:48 Uhr
Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch
Keine Chance: Eine eigene Hundespielwiese im Backumer Tal, wie sie einige Hertener gefordert hatte, wurde nach der Verwaltung gestern auch von der Politik abgelehnt. Damit ist das Thema aktuell vom Tisch.

Herten.Die aus Teilen der Bevölkerung geforderte „Hundespielwiese“ im Backumer Tal ist endgültig vom Tisch. Nach dem Ausschuss für Ordnungswesen und Feuerschutz folgte gestern nun auch der Hauptausschuss der Vorlage der Verwaltung und sprach sich gegen eine derartige Idee aus.

Die Distelnerin Stefanie Sträter hatte wie berichtet bemängelt, dass im Stadtgebiet keine öffentlichen Auslaufflächen für Hunde zur Verfügung stehen würden, regelmäßige Treffen nicht angeleinter Hunde aber erforderlich seien, um das Sozialverhalten der Tiere zu fördern.

Stadt und Politik folgten dieser Argumentation nicht. Zum einen komme das Backumer Tal als Naherholungsgebiet mit Freizeit- und Kinderspielflächen nicht in Frage, weil eine eigene Fläche für freilaufende Hunde am Ende zu viele Risiken berge. Zudem, so dass Hauptgegenargument, würden genügend öffentliche Auslaufflächen zur Verfügung stehen. Etwa das Gelände rund um den Ewaldsee, Teile des südlichen Schlossparks, Teile der Ried oder der Telgenbusch.

Norbert Ahmann

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
11.02.2012
20:05
Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch
von Dragi | #4

Das Observatorium steht bereits länger. Das hat aber jetzt natürlich absolute Relevanz mit einer "Hundespielwiese". Ist natürlich logisch und nachvollziehbar.

Eine "Spielwiese" für Hunde ist weder überlebenswichtig noch dringend notwendig oder wichtig. Absoluter Quatsch.

Das sind wieder nur Stammtischparolen. Fundierte Fakten sind anscheinend nicht mehr in der Mode?

10.02.2012
22:15
Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch
von Windhundarena | #3

Aber für das Horizontobservatorium, oben auf der Halde Hoheward ist jede Menge Geld vorhanden… das ewig kaputte Teil ist ja auch sooo dringend notwendig und wichtig.
Hundesteuer ist ja nicht zweckgebunden… man könnte es auch als zusätzliches Taschengeld für die Städte bezeichnen. Sicherlich könnte man für die Einzäunung einer solchen Hundewiese auch den einen oder anderen Sponsor finden oder auch in Eigenregie einiger engagierter Hundehalter errichten aber das wird trotzdem nicht gerne gehört und nehme an, dass dann eben ein anderes Argument oder Ausrede auf den Tisch kommt!?

10.02.2012
21:22
Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch
von Distelnerin | #2

....es heißt, die Stadt habe kein Geld. Auch das war ein Argument der Ablehung! Folglich fragt man sich , was mit unserer gezahlten Hundesteuer passiert!? Sehr bedauerlich, dass diese nicht ein einziges Mal für unsere Vierbeiner angelegt wird!

09.02.2012
18:29
Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch
von Windhundarena | #1

Typisch für Herten… alle Welt regt sich über freilaufende Hunde aber eine Gelegenheit dafür zu schaffen wird abgewimmelt. Was soll eine eingezäunte Freilauffläche denn für Risiken bergen? Da wird dann auf die Alibiwiesen verwiesen, wie z.B. im Stadtpark, die m.E. viel zu klein ist. Auch laufen dort jede Menge Karnickel herum, die die Hunde dann wiederum zum Jagen animieren.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6330560/create

Aktuelle Fotos und Videos
Canisiusschule feiert Geburtstag
Bildgalerie
Schulfest an Marler...
2. Firmenlauf in Oer-Erkenschwick
Bildgalerie
Spaß-Teamlauf
Aus dem Ressort
Nicht die erste Messerattacke
Polizei sucht Zeugen
Seine Ehefrau Katja W. (33) hat er mit 22 Messerstichen getötet. Er selbst hat sich bei der Tat in der vergangenen Woche so schwer am Arm verletzt, dass er operiert werden musste und nach wie vor im Krankenhaus der Justizvollzugsanstalt Fröndenberg liegt. Am nächsten Mittwoch werden die drei kleinen
CDU fordert Rücktritt des Landrats
Streit um...
Der Druck auf Landrat Cay Süberkrüb (SPD) wächst weiter. Die Kreistags-Fraktion der CDU beschloss am Freitag in einer Sondersitzung einstimmig, für die kommende Kreistagssitzung am 18. Juni einen Antrag einzubringen. Dessen Inhalt: Der Kreistag möge beschließen, den Landrat zum Rücktritt