Hundespielwiese im Backumer Tal ist vom Tisch
08.02.2012 | 19:48 Uhr 2012-02-08T19:48:00+0100
Herten.Die aus Teilen der Bevölkerung geforderte „Hundespielwiese“ im Backumer Tal ist endgültig vom Tisch. Nach dem Ausschuss für Ordnungswesen und Feuerschutz folgte gestern nun auch der Hauptausschuss der Vorlage der Verwaltung und sprach sich gegen eine derartige Idee aus.
Die Distelnerin Stefanie Sträter hatte wie berichtet bemängelt, dass im Stadtgebiet keine öffentlichen Auslaufflächen für Hunde zur Verfügung stehen würden, regelmäßige Treffen nicht angeleinter Hunde aber erforderlich seien, um das Sozialverhalten der Tiere zu fördern.
Stadt und Politik folgten dieser Argumentation nicht. Zum einen komme das Backumer Tal als Naherholungsgebiet mit Freizeit- und Kinderspielflächen nicht in Frage, weil eine eigene Fläche für freilaufende Hunde am Ende zu viele Risiken berge. Zudem, so dass Hauptgegenargument, würden genügend öffentliche Auslaufflächen zur Verfügung stehen. Etwa das Gelände rund um den Ewaldsee, Teile des südlichen Schlossparks, Teile der Ried oder der Telgenbusch.
20:05
Das Observatorium steht bereits länger. Das hat aber jetzt natürlich absolute Relevanz mit einer "Hundespielwiese". Ist natürlich logisch und nachvollziehbar.
Eine "Spielwiese" für Hunde ist weder überlebenswichtig noch dringend notwendig oder wichtig. Absoluter Quatsch.
Das sind wieder nur Stammtischparolen. Fundierte Fakten sind anscheinend nicht mehr in der Mode?
22:15
Aber für das Horizontobservatorium, oben auf der Halde Hoheward ist jede Menge Geld vorhanden… das ewig kaputte Teil ist ja auch sooo dringend notwendig und wichtig.
Hundesteuer ist ja nicht zweckgebunden… man könnte es auch als zusätzliches Taschengeld für die Städte bezeichnen. Sicherlich könnte man für die Einzäunung einer solchen Hundewiese auch den einen oder anderen Sponsor finden oder auch in Eigenregie einiger engagierter Hundehalter errichten aber das wird trotzdem nicht gerne gehört und nehme an, dass dann eben ein anderes Argument oder Ausrede auf den Tisch kommt!?
21:22
....es heißt, die Stadt habe kein Geld. Auch das war ein Argument der Ablehung! Folglich fragt man sich , was mit unserer gezahlten Hundesteuer passiert!? Sehr bedauerlich, dass diese nicht ein einziges Mal für unsere Vierbeiner angelegt wird!
18:29
Typisch für Herten… alle Welt regt sich über freilaufende Hunde aber eine Gelegenheit dafür zu schaffen wird abgewimmelt. Was soll eine eingezäunte Freilauffläche denn für Risiken bergen? Da wird dann auf die Alibiwiesen verwiesen, wie z.B. im Stadtpark, die m.E. viel zu klein ist. Auch laufen dort jede Menge Karnickel herum, die die Hunde dann wiederum zum Jagen animieren.