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Hans H. bleibt weiter ein Thema

05.02.2010 | 21:04 Uhr

Wo der 62-jährige Sexualstraftäter einmal endgültig untergebracht wird, ist laut Ulrich Hermanski, Sprecher des NRW-Justizministeriums, noch offen. Aktuell ist er an einem sicheren Ort, weit weg von Marl und dem Kreis Recklinghausen

Marl. Obwohl es doch erledigt schien, ist das "Thema Hans H." noch immer eines. Allerdings nicht mehr für die Stadt Marl oder den Kreis Recklinghausen.

Der 62-jährige Sexualstraftäter, der am Donnerstagnachmittag wie berichtet einwilligte, eine Therapie anzutreten, ist nach WAZ-Informationen noch nicht endgültig in einer Einrichtung untergebracht worden. Ulrich Hermanski, Sprecher des NRW-Justizministeriums, bestätigte das der Redaktion am Freitagabend auf Nachfrage: "Herr H. ist von der Bewährungshilfe im Moment an einem Ort untergebracht, wo er sicher ist. Dieser Ort befindet sich weder in Marl noch im Kreis Recklinghausen. Auch nicht in einer angrenzenden Gegend. Diese Unterbringung ist aber noch keine endgültige."

Dass Hans H. von gleich mehreren Einrichtungen abgelehnt worden sei, wollte der Sprecher nicht direkt bestätigen. Hermanski: "Es mag sein, dass in einer Beurteilung seiner Person vor Ort ein anderes Ergebnis erzielt worden ist."

Dass Hans H. sogar nach Marl oder in das Kreisgebiet zurückkehren könnte, kann aber offenbar ausgeschlossen werden. Die Suche nach einem Therapieplatz für den Sexualstraftäter in Abstimmung mit dem NRW-Justizministerium und dem Gesundheitsministerium geht weiter.

Friedhelm Pothoff

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