Das aktuelle Wetter Unser Vest 3°C
RevuePalast

Glanz und Glamour auf der Zeche

27.09.2012 | 17:59 Uhr
Glanz und Glamour auf der Zeche
Dannyboy, Susi und Lalo (v.l.) bei der Schnupper-Premiere des neuen Programms Viva Las Vegas - That's Entertainment.Foto: Mathias Schumacher

Herten. Las Vegas – die Spieler-Metropole in der Wüste Nevadas ist ein Sinnbild für Glanz und Glamour. Ein gutes Stück davon hält demnächst im RevuePalast auf der Zeche Ewald Einzug. Dort heißt es ab dem 26. Oktober „Viva Las Vegas – That’s Entertainment“.

„Damit zeigen wir, dass wir im Ruhrgebiet nicht hinter dem Mond leben“, scherzte Prinzipal Christian Stratmann bei einer Pressevorführung, bevor eine Kostprobe der neuen Produktion von „Femme Fatale“ zu sehen war. Die Gäste machen auf der Zeche Bekanntschaft mit Größen des Showgeschäftes. So schlüpft etwa „Lady Tatti“ in die Rolle der Shirley Bassey und bietet eine furiose Nummer zu „Goldfinger“, erstrahlt förmlich in ihrem Paillettenkleid mit goldenem Mantel und Federbesatz. Zum „Big Spender“ gibt es eine aufgepeppte Revuenummer, bunt und schrill. Und die beliebte und auch bezaubernde „Jeanny“ singt im Duett mit „Donato“ in einer charmanten Nummer „Musik, Musik“.

Ein ganz anderer Charakter

Ohne die und die passenden ausgefeilten Choreographien käme die Show nicht aus. Und in diesem Bereich arbeitete Regisseur Ralf Kuta anders als sonst. Von Beginn entwickelte er mit Choreograph Carlos Sampaio die Revue-Nummern. Vom Ergebnis sind alle Beteiligten begeistert. „Die Show hat einen ganz anderen Charakter. Der Anfang etwa ist schrill und frisch.“ Erst nach einem längeren Showteil werden die Gäste begrüßt. „Dadurch ergibt sich ein neues Bild.“

Allzu viel wollte der Regisseur nicht verraten. Nur ein paar Geheimnisse lüftete er. „Jeanny wird als Pin-Up-Girl auf der Bühne zu sehen sein. Und natürlich treffen die Leute auf Marylin Monroe.“ – „Wer das wohl ist“, mischte sich da eben erwähnte Grand Dame der Travestie ein, die der Regisseur kurz zuvor scherzend den „besten Blender“ genannt hatte. Zudem erscheint Michael Jackson, alias Carlos Sampaio, mit einer neuen Nummer. Und der Adagio-Akrobat Igor bietet Unglaubliches in zu Herzen gehender akustischer Kulisse, einen Auftritt voller Höhepunkte zu „Can’t Help Falling In Love“ von Elvis, der in dieser Show auch an anderer Stelle eine Rolle spielt. „Diese Produktion bestätigt mich einmal mehr in der Entscheidung, eine solche Show nach Herten gebracht zu haben“, schwärmte Stratmann und gestand er: „Glück ist für mich, abends hier zu sein und die Menschen lachen zu sehen.“

Der Ticketverkauf für „Viva Las Vegas“ läuft bereits. Karten gibt es ab 16,50 Euro an der Theaterkasse und am Kartentelefon, Rufnummer 02325 58 89 99.

Kira Schmidt

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7140078/create

Weitere Nachrichten aus dem Ressort
Räder bekommen eine Nummer zum Schutz
Codierungsaktion des ADFC
Hobbymaler stellen aus
Bilder aus VHS-Kursen
Fotos und Videos
Installationen von Young-Jae Lee
Bildgalerie
Schiffshebewerk
Von Aqua Zorbing bis Zumba
Bildgalerie
Aktiv und fit
Jetzt geht's los!
Bildgalerie
Blumen- und Gartenmarkt
Ab auf die Insel
Bildgalerie
Almauftrieb
Aus dem Ressort
Mann entblößte sich am Wesel-Datteln-Kanal in Marl
Exhibitionist
Ein Mann ließ am Wesel-Datteln-Kanal in Marl seine Hose herunter und entblößte sein Geschlechtsteil. Eine 47 Jahre alte Radfahrerin aus Marl sah das und verständigte die Polizei. Die bittet nun um Hinweise.
Das Theater ist meine Heimat“
Vest
Mehr als 30-mal hat er das Stück inzwischen gespielt. Und noch immer hat Samuel Finzi viele Fragen an Sebastian Hartmanns Version von Falladas Roman „Der Trinker“. „Alles andere wäre langweilig. Diese Arbeit ist ein Kunstwerk, der Versuch einer Analyse. Keine Milieustudie. Es geht um den Menschen,...