Genossen fordern Gesamtbetrachtung der Schullandschaft
25.05.2012 | 18:17 Uhr 2012-05-25T18:17:00+0200
Recklinghausen. Von einer Verweigerung von CDU und Verwaltung spricht die SPD im Zusammenhang mit der Debatte um die Fortführung des Schulentwicklungsplans. Statt Einzelmaßnahmen zu beschließen, wie den Grundschulverbund Don Bosco und Romberg, sollte eine umfassende Betrachtung aller Schulen und Stadtteile erfolgen. Ein Rückgang der Einschulzahlen um 35 Prozent in den vergangenen zehn Jahre spreche Bände. „Aber die CDU weigert sich, dieses Thema vor der Kommunalwahl anzupacken“, sagt SPD-Fraktions-Chef Frank Cerny.
Dabei hätten vor fast zwei Jahren alle Fraktionen dafür gestimmt, einen entsprechenden Auftrag an die Verwaltung zu richten. „Die bleibt uns eine Antwort schuldig.“
Den Hinweis von Schuldezernent Georg Möllers (CDU), er benötige genaue gesetzliche Vorgaben, betrachten die Genossen als Schutzbehauptung. Die Debatte über die Schullandschaft sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Schulgerechtigkeit im Norden und Süden der Stadt notwendig und müsse transparent vorangetrieben werden, so Stadtverbands-Chef Andreas Becker. Dabei gehe es erst einmal gar nicht um einzelne Schulen, sondern um die gesamte Landschaft.
Gleichwohl gibt es aus Sicht der SPD bereits deutliche Einschätzungen. Die Anmeldezahlen in Speckhorn (12 statt der mindestens benötigten 15 Kinder) sprächen für sich. Schulausschussvorsitzender Rainer Nechanitzky macht zudem keinen Hehl daraus, dass die Canisiusschule momentan mit Hilfe der Inklusion (sechs Anmeldungen) „am Leben gehalten wird“ und dass unter Umständen auf Dauer das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium überzählig sei.
23:21
An der Don-Bosco-Schule in Speckhorn scheiden sich die Geister!
von: Dr. Dr. Joachim Seeger, RE-Nord
Die Don-Bosco-Schule wird zum Zankapfel zwischen den Parteien.
Auf der Strecke bleiben die Schüler und die Eltern. Das ist sehr schade!
23:17
An der Don-Bosco-Schule in Speckhorn scheiden sich die Geister!
von: Dr. Dr. Joachim Seeger, RE-Nord
Die Don-Bosco-Schule in Speckhorn wird tatsächlich zum Politikum.
In der Vergangenheit hat die Recklinghäuser CDU hinsichtlich dieser Schule im Großen und Ganzen versagt. Sie war offensichtlich nicht besonders am Fortbestand der Schule interessiert, denn das Verhalten des „Verwaltungschefs“ war ausschließlich durch Pannen geprägt.
Schließlich hatten Pantförder, Portmann, Tesche und Möllers (CDU) Angst, den letzten CDU-Wahlkreis in der Stadt auch noch zu verlieren und plädierten fortan für einen Verbund mit der Rombergschule.
Frank Cerny (SPD) witterte nach der Landtagswahl Morgenluft und sprach sich jetzt gegen das „Schmuddelkind Don-Bosco-Schule“ aus, denn „Eliteschulen“ dürfen aus sozialdemokratischer Sichtweise keinen Bestand haben. Der Schulentwicklungsplan ist ihm dafür dienlich.
Die Don-Bosco-Schule wird zum Zankapfel zwischen den Parteien.
Auf der Strecke bleiben die Schüler u