Gegen den Knochenschwund
26.08.2009 | 18:10 Uhr 2009-08-26T18:10:00+0200Veranstaltung am 1. September informiert rund um Osteoporose
Vest. Etwa jede dritte Frau und jeder sechste Mann über 50 Jahren haben Osteoporose, allein in Deutschland beläuft sich die Zahl der von „Knochenschwund” Betroffenen auf mehr als acht Millionen.
Was kann ich persönlich sich gegen diese Volkskrankheit tun? Wie kann der Arzt mir helfen? Und: Wie werden Frakturen im Alter, eine häufige Folge der Osteoporose, heutzutage genau versorgt?
Auf Fragen wie diese erhalten Sie, liebe Leserinnen und Leser, beim Medizinforum von WAZ im Vest und Klinikum Vest am Dienstag, 1. September, im Recklinghäuser Knappschaftskrankenhaus (Dorstener Str. 151) Antwort von drei Experten: Privat-Dozent Dr. Markus Reiser (Chefarzt der Inneren Abteilung, Paracelsus-Klinik Marl), Prof. Dr. Martin Büsing (Chefarzt der Chirurgie, Knappschaftskrankenhaus) und Dr. Jörg Hansmeyer (Oberarzt der Chirurgie, Knappschaftskrankenhaus). Das Motto der Veranstaltung: „Kampf dem Knochenschwund”.
Dass die Osteoporose bis heute bei nur einem geringen Teil der Betroffenen frühzeitig diagnostiziert und therapiert wird, findet Hansmeyer, der das Forum maßgeblich mitorganisiert hat, bedauerlich. Für umso wichtiger erachtet er es daher, möglichst viele Menschen über Möglichkeiten und Dringlichkeit der Therapie von Osteoporose aufzuklären, die heutzutage „sogar medikamentös zu heilen ist”.
Ein großer Fortschritt, findet der Mediziner. Zumal: „Die beste Altersvorsorge ist nicht etwa eine hohe Altersrente, sondern das sind stabile Knochen und damit Mobilität, Unabhängigkeit und Lebensfreude.”
Mehr Information:
- Die Vorträge beginnen um 18.30 Uhr. Rahmenprogramm ab 17.30 Uhr: mit Preisrätsel, Risiko-Check zur Osteoporose, Infoständen. Eintritt: frei. Anmeldung: 01802 40 40 72
- Bericht: Mit Osteoporose leben
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