Gegen das Vergessen
07.02.2012 | 19:38 Uhr 2012-02-07T19:38:00+0100
Die sich erinnern können, werden weniger, die meisten Zeitzeugen leben nicht mehr. Umso wichtiger, dass die unermesslichen Gräueltaten des Nazi-Regimes nie in Vergessenheit geraten. Der Grund, warum sich der kürzlich verstorbene Hans-Heinrich Holland und die Gymnasiallehrer Barbara Keimer und Gerd Kuhlke vor Jahren auf „Spurensuche“ begaben, um die Schicksale derer zu beleuchten, die in Herten Opfer der Nazis wurden. Am Ende akribischer Recherchen steht nun die Broschüre „Spurensuche“ mit beeindruckenden Kurzgeschichten über Menschen, die ihr Leben nie leben konnten, wie sie es gewollt hätten. Roland Paul (l.) und Martin Stuber (ZBH) ließen mit Bürgermeister Uli Paetzel vor der Waldschule die letzte von 17 Gedenktafeln ein, die eines verhindern sollen: das Vergessen.
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