FH-Studenten nehmen an Uno-Simulation teil
04.03.2010 | 16:24 Uhr 2010-03-04T16:24:00+0100
Recklinghausen. Nachwuchs-Akademiker vertreten bei einer Simulation der Vereinten Nationen die Türkei. Die Gruppe aus dem Vest reist dafür am 26. März nach New York.
Diesmal sind sie die Türkei: Studierende der Fachhochschule in Recklinghausen bereiten sich seit einigen Monaten intensiv auf die Teilnahme an „National Model United Nations” vor. Im April findet diese Simulation der UNO statt. 150 teilnehmende Hochschulen aus aller Welt sind dabei und repräsentieren jeweils ein Land, das ihnen im Bewerbungsverfahren zugeteilt worden ist.
Die Recklinghäuser also „spielen” Türkei, in früheren Jahren vertraten sie Somalia, Burkina Faso, Afghanistan oder Israel – orientiert am Gründungsauftrag der FH, die sich mit dem Strukturwandel und Change-Management-Prozessen intensiv befasst.
Die Türkei steht nicht nur EU-politisch immer wieder im Fokus der Weltpolitik, sondern nun auch im Rahmen der Energie- und Gasversorgung des europäischen Kontinents und der sicherheitspolitischen Situation im Nahen Osten.
Bevor die Teilnehmer von der FH in Recklinghausen (am 26. März) in Richtung New York starten, wollen sie ihr Projekt öffentlich vorstellen. Dazu findet am Samstag, 6. März, ab 14 Uhr ein deutsch-türkisches Kulturfest in der FH am August-Schmidt-Ring. Erwartet werden dazu unter anderem türkische Vereine.
Die Kosten des Vorhabens sind auf rund 30 000 Euro veranschlagt. Trotz einer Förderung durch die Fachhochschule selbst ist die Gruppe darauf angewiesen, einen größeren Betrag durch Fördergelder zu finanzieren. Stiftungen und Unternehmen sind also gefragt, ihnen den Blick über den Tellerrand der heimischen Hochschule zu ermöglichen.

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