Es geht nicht mehr ohne
10.02.2012 | 18:13 Uhr 2012-02-10T18:13:00+0100
Vest.Es werden immer mehr. Die Zahl derjenigen, die keinen gültigen Personalausweis besitzen und auch nicht über einen Reisepass verfügen, wird größer.
In einigen Städten im Vest werden Bürgerämter reagieren. In der Stimbergstadt zum Beispiel werde man im kommenden Monat Bürger ohne Personalausweis anschreiben und auffordern einen zu beantragen. Die Gemeinsame kommunale Datenzentrale (GKD) sei Moment mit Hochdruck dabei ein Programm zu schreiben, um Menschen ohne Ausweis ausfindig zu machen, sagt Fachbereichsleiter Michael Greszkowiak, „Sobald wir die Daten haben, legen wir los.“ Konkrete Zahlen kann er aber nicht nennen. Es dürften aber einige Hundert sein.
Exakte Zahlen gibt es auch in den anderen Städte im Vest nicht. In Datteln wird die Zahl auf etwa 1000 geschätzt. In Recklinghausen heißt es weniger als 5000 und in Herten rechnet man mit um die 1400 Menschen ohne Personalpapiere. In Haltern, Waltrop und Marl wollte man keine Angaben machen. „Dies müsste eigens von der GKD für uns erfasst werden. Dafür haben sehen wir derzeit keine Notwendigkeit“, hieß es von Seiten dieser Städte.
Die Gründe, warum Bürger auf den Ausweis verzichten, sind vielschichtig. Der neue Personalausweis - eingeführt 2010 - kostet 28,80 Euro statt vorher acht Euro. Die elektronische Karten kann mehr als der alte, so kann man sich mit ihm elektronisch autorisieren und dadurch Dinge im geschäftlichen und öffentlichen Bereich von zu Hause aus per Internet erledigen.
Doch der Preis scheint offensichtlich einigen Bürgern zu hoch. Aber auch Unwissenheit spielt oft eine Rolle. Nele Däubler, Sprecherin der Stadt Herten: „Manche glauben, insbesondere ältere Leute, sie brauchen den Personalausweis nicht, weil sie nicht mehr verreisen.“ Andere sind sich schlicht und einfach der Ausweispflicht nicht bewusst.
Es ist gesetzlich geregelt, dass alle Deutschen , die das 16. Lebensjahr vollendet haben und der Meldepflicht unterliegen, ein Ausweisdokument besitzen müssen. Ausgenommen von dieser Regelung sind diejenigen, die einen Reisepass besitzen. Neben der Pflicht, sich ausweisen zu müssen, dient der Ausweis auch als Papier, um in andere Länder wie zum Beispiel in die USA einreisen zu können. Und auch im Alltag hierzulande wird er gebraucht. Zum Beispiel wenn sich jemand gegenüber Polizeibeamten ausweisen muss. Zwar haben die Beamten die Möglichkeiten über einen Abgleich mit den Meldedaten der Städte, die Angaben zur Identität zu bestätigen. Doch es komme schon vor, das jemand mit zur Wache genommen wird.
„Mit einem Personalausweis“, so ein Sprecher der Polizei, sei man immer auf der sicheren Seite. Damit dies gewährleistet ist, wird die Stadt Oer-Erkenschwick im kommenden Monat tätig. Bürger ohne Ausweis, die angeschrieben werden, haben zunächst zwei Monate Zeit, den Ausweis zu beantragen bzw. sich zu erklären. Danach gibt es die Möglichkeit auch Bußgelder zwischen 25 und 90 Euro zu verhängen.
09:32
Ja ...ist das ein Wunder ?
Wer will nach dem gewulffe noch einen deutschen Personalausweis neu beantragen , wo der noch dazu , innerhalb von 10 Jahren im Preis um 260% gestiegen ist !
Wenn die politischen wulffer den Lappen wünschen ...sollen die sich den auch von "ihren Freunden" für uns bezahlen lassen !....so geht das doch in Deutschland / Hannover / Berlin ...oder ?