Erstmals leitet eine Frau das Kreiswehrersatzamt Recklinghausen
23.09.2009 | 18:23 Uhr 2009-09-23T18:23:00+0200
Vest. Mit Anke Rohmann hält im Kreiswehrersatzamt Recklinghausen zum ersten Mal eine Frau die Fäden in der Hand. Sie tritt am 1. Oktober die Nachfolge von Dieter Arant ein.
„Der König ist tot, es lebe die Königin.” Michael Brod, Präsident der Wehrbereichsverwaltung West, fand dramatische Worte gestern im Kreishaus. Der Grund: Führungswechsel beim Kreiswehrersatzamt in Recklinghausen – und nicht nur das. Erstmals in der Geschichte der Behörde steht nun ein Frau an der Spitze: Oberregierungsrätin Anke Rohmann übernimmt ab dem 1. Oktober die Leitung des Amtes. Der bisherige Chef der Behörde, Regierungsdirektor Dieter Arant, wurde in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Stadt, Kreis und Behörden verabschiedet und seine Nachfolgerin eingeführt.
Und die bringt bereits zahlreiche Führungserfahrungen mit. Die 1965 in Lüdinghausen geborene Anke Rohmann starte im Dezember 2000 als Dezernentin in der Personalabteilung der Wehrbereichsverwaltung West in Düsseldorf. Bereits drei Jahre später wechselte sie für ein Jahr in den Bereich Wehrersatzwesen und verbrachte anschließend 21 Monate in der Unteroffizierschule des Heeres in Münster, wo sie als Truppenfachlehrerin tätig war.
Sie war schon Rechtslehrerin an der Unteroffizierschule
Im Oktober 2005 kehrte sie zurück in die Landeshauptstadt Düsseldorf und übernahm – nach kurzer Tätigkeit in der Personalabteilung – den Bereich Infrastruktur. Dort arbeitete die 44-Jährige bis jetzt als Dezernentin im Bereich Regionale Infrastrukturangelegenheiten.
Seit der Schließung des Kreiswehrersatzamtes Essen im Jahre 2006 ist das Kreiswehrersatzamt Recklinghausen nicht nur für den bevölkerungsreichsten Kreis Deutschlands sowie den Städten Bottrop und Herne zuständig, sondern auch für die Stadt Gelsenkirchen. Täglich mustern rund 65 Mitarbeiter in Recklinghausen ca. 50 junge Wehrpflichtige.
Neben der Betreuung der Wehrpflichtigen ist das Kreiswehrersatzamt auch der Ansprechpartner für all die jungen Frauen und Männer, die sich als Soldat auf Zeit verpflichten wollen. Die Wehrdienstberater, die auch in Schulen und bei berufsbildenden Veranstaltungen ihre Beratung anbieten, haben in den Kreiswehrersatzämtern ihre Beratungsbüros. Hotline: 0180 2999 640 oder www.wehrersatzwesen.de
Hat die Führungstätigkeit in einer bisherigen Männerdomäne eigentlich eine besondere Bedeutung? Anke Rohmann: „Ja. Aber es ist ja nicht das erstemal für mich. Schließlich war ich schon Rechtslehrerin an der Unteroffizierschule des Heeres.” Und was hält die neue Chefin des Kreiswehrersatzamtes von einer Wehrpflicht für Frauen? „Ich bin der Meinung, dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”
Ansonsten hieß es gestern im Kreishaus: Großer Bahnhof für den scheidenden Leiter Dieter Arant, der acht Jahre und vier Monate die Geschicke des Amtes geleitet hat. „Und das in einer Zeit, in der sich die Bundeswehr in allen Organisationsbereichen neu ausgerichtet hat”, so Michael Brod, der in seiner Ansprache den Fernsehpionier Robert Lembke zitierte, als er Arants Amtsführung hervorhob: „Die Fähigkeiten eines Chefs erkennt man an seiner Fähigkeit, die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter zu erkennen.”
07:32
Ich bin der Meinung, dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”
Männer-Diskriminierung pur.
Frauen dürfen alles, dürfen sich als Freiwillige die Ärztin aussuchen, die sie untersucht. Männliches Medizinpersonal ist bei den Untersuc hungen der Frauen bei der Bundeswehr strikt ausgeschlossen.
Und die jungen Männer - müssen sich in den KWEAs vor Ärztinnen nackt ausziehen und untersuc hen lassen, selbstverständlich im Beisein von weiblichen Assistentinnen.
Sexismus pur - wie lange lassen wir uns das noch gefallen. Da hilft nur noch aktiver Widerstand.
14:26
.....dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”
Wie großzügig, allerdings nur für Frauen! Männer müssen ja zum Bund, wenn der Einberufungsbescheid von ihr persönlich unterschrieben dem Zwangsdienstleistenden zugestellt wird.
Noch schlimmer finde ich, dass sämtliche Zwangs-Zivildienstleistenden (alles junge Männer) vom Frauenministerium drangsaliert ähh geleitet werden!
Staats-Sexismus vom Feinsten!
14:00
Eine unglaubliche Instinktlosigkeit der Fr. Rohmann und ein deutliches Zeichen, wie wenig sie von Geichberechtigung hält: „Ich bin der Meinung, dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”
08:25
Ich selbst, als zum töten und verstümmeln abgerichteter , ungleichberechtigte Vertreter eines diskriminierten Geschlechtes, könnte mich niemals von einer Frau die nicht auch zum töten und verstümmeln abgerichtet wurde vertreten sehen.
Wenn mein Sohn einst zum töten lernen einberufen wird, habe ich ihm hoffentlich vermitteln könnnen, dass diejenige welche das Schnitzel isst, noch lange nicht die Kuh schlachten können muss.
dazu hält der zum schlachten gezwungene Metzger her.
Frank
01:54
Ist das Dreistigkeit oder Gedankenlosigkeit?
Frauen scheint ihre eigene Privilgiertheit so selbstverständlich, dass sie darüber nicht einmal mehr Scham empfinden.
Anders ist ein solcher Satz nicht mehr zu erklären, Zitat Frau Anke Rohmann:
„Ich bin der Meinung, dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”
Aber den Zwangsdienst junger Männer durchzusetzen, ihre zwangsweise Überprüfung auf Schlachtreife = Musterung zu organisieren und durchzusetzen, dazu fühlt sich Frau Rohmann berufen.
Gratulation, Frau Rohmann, Gratulation.
Ich begreife immer mehr, was gemeint ist, wenn Frauen und Politiker, besoners FrauenpolitikerInnen, in diesem Staat von Gleichberechtigung, Gleichstellung gar, reden.
21:34
Eine Frau? Was machen überhaupt Frauen in der Armee? Geld vom Staat kassieren?
Frauen gehören nicht in die Armee, Zwangszivildienst für alle Frauen!
21:22
Entschuldigung ! N...... darf man ja nicht mehr sagen das ist ja bähbäh! Ich meine ja auch stark pigmentierte Menschen..... nochmal ´tschudigung für diese ungeheuere Entgleisung
21:13
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20:10
total unqualifiziert für diesen job, was die aussage bestätigt, dass sie geschlechterdiskrminierung in ihrer zuständigkeit gutheisst!
19:30
Nicht nur das die jungen Männer eine Frau als obersten Zivildienstchef, die selber nie dienstpdlichtig war, aktzeptieren sollen und sämtliche Zwangssoldaten von einer Frau (Angela Merkel) als obersten Befehlshaber angeführt werden die allenfalls tapfer und Todesmutig gegen die sozialistische Diktaturt studiert hat, nein, jetzt sind se sogar die Chefs in den Kreiswehrersatzämtern und mustern Jährlich hunderte junger Männer und zwingen sie ins Militär. Aber die Frauen sollen selber entscheiden. So gleichberechtigt sind wir also schon. Weibliche Staatsanwältinnen die junge Männer verknacken weil sie Totalverweigern und Frauen in den Kreiswerhersatzämten, die sie überhaupt erst ins Militär zwingen.
Warum versteht man es als Frauenfeindlich, wenn sich Männer beschweren, dass Frauen so gleich sind, das sie Männer ins Militär zwingen, wo sie selber gar nichts müssen, und Männer für verstöße gegen Gesetze anklagen die für sie selber gar nicht gelten. Mann sieht, dass Frauen immer mehr Kompetenzen kriegen. Wo bleiben die Pflichten???
Die wollen se gar nicht!
„Ich bin der Meinung, dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”
Und die bekommen se auch nicht.
Das ist Privilegierung!