Drei Festnahmen beim Rosenmontagszug
15.02.2010 | 16:39 Uhr 2010-02-15T16:39:00+0100
Recklinghausen. Im Rahmen des Recklinghäuser Umzugs blieb es in diesem Jahr verhältnismäßig ruhig.
Für die meisten Besucher ist der Rosenmontagszug ein Heidenspaß. Für andere bringt er Arbeit. Zum Beispiel für die städtischen Müllwerker, die schon kurz nach Zug-Ende unterwegs sind, um die Abfälle zu beseitigen, die ein solches Massenereignis zwangsläufig hinterlässt.
Oder die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz, die auch in diesem Jahr im Paulushaus ihre Sammelstation für alkoholisierte und hilflose Personen eingerichtet hatten. „Ein bisschen mehr”, so lautete die Bilanz von Einsatzleiter Thomas Teufert: „Die ersten Notfälle mussten wir schon kurz nach 12 Uhr, also noch vor Beginn des Rosenmontagszuges betreuen”, berichtete Teifert. Der jüngste DRK-Patient mit viel zuviel Alkohol im Körper war gerade 14 Jahre alt, so Teufert. Der junge Mann wurde mit Einverständnis des Arztes nach Erstbetreuung den Eltern übergeben.
„Alles im normalen Bereich”, meldet die Polizei in Recklinghausen. Im Umfeld des Rosenmontagszuges gab es zwar drei Festnahmen wegen Körperverletzungen, aber im Vergleich zum Vorjahr ist das eher relativ wenig. Da musste die Polizei zehn Schläger vorübergehend aus dem Verkehr ziehen. „Außerdem sprachen wir sechs Platzverweise aus.” Das heißt: Die Personen mussten das Umfeld des Rosenmontagszuges verlassen. Des weiteren wurden mehrere Anzeigen wegen Körpervereletzung erstattet. „Aber dazu können wir noch nichts endgültiges sagen, denn es kommt noch die Nacht mit zahlreichen Feiern.”
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