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Sanierung von Stadthaus A

Bürger müssen warten

10.10.2011 | 17:47 Uhr
Bürger müssen warten

Recklinghausen. Die Rückkehr der mehr als 200 Mitarbeiter aus den Stadthäusern E und F ins sanierte Stadthaus A gerät zunehmend ins Stocken. Die für gestern erhoffte Bauabnahme des für 9,5 Millionen Euro renovierten und energetisch aufgewerteten Gebäudes platzte. Die städtische Bauordnung stellte fest, dass noch nicht alle Arbeiten erledigt sind. „Ein paar Tage Verzögerung wird es noch geben“, sagte Stadtsprecherin Corinna Weiß gegenüber der WAZ.

Dabei gehe es um Restarbeiten, die die bauleitende Firma AGN erledigen lassen müsse. Die Stadt selbst habe alle Aufträge rechtzeitig vergeben. Bei den Restarbeiten handelt es sich um Mängel bei Dehnungsfugen, um die Brandabschottung oder lose Kabel.

Die Zeitverzögerung bringt mehrere Probleme mit sich. Aus den Stadthäusern E und F, die bis zum 17. Oktober freigezogen werden sollen – Erwerber mfi will mit dem Abriss des F-Hauses beginnen – können zwar Möbel und Akten über die Straße ins Stadthaus A gebracht werden. Arbeiten kann dort vorläufig aber niemand. Demzufolge stehen auch die Dienste, die Bürger in Anspruch nehmen können, nur eingeschränkt zur Verfügung. „Alle drängenden Fälle werden wir bearbeiten“, sagt Corinna Weiß. Zu erreichen sei der Bürgerdienst unter den Rufnummern 50 20 51 (Soziales und Wohnen), 50 16 01 (Bürger- und Ordnungsangelegenheiten) oder über 50 0 (Zentrale) „Wir möchte jeden Bürger bitten, der nicht ganz so dringende Dinge zu erledigen hat, mit diesen erst in der nächsten oder übernächsten Woche zu uns zu kommen.“

Das zweite Problem, dessen Dimension noch gar nicht absehbar ist, betrifft die Arbeitszeitkonten und die Vergütung der Mitarbeiter. Es gebe einige, die zu Hause blieben und ihre Überstunden abfeiern, sowie andere, die ihre Arbeitskraft an anderer Stelle der Verwaltung zur Verfügung stellen. Aber es gebe auch Mitarbeiter, die argumentieren, sie stellen ihre Arbeitskraft grundsätzlich zur Verfügung, die Stadt können ihnen aber keinen Arbeitsplatz bieten. Ergo blieben sie zu Hause. Wie mit diesen Fällen umzugehen ist, und ob der Stadt unter Umständen ein Schaden dadurch entsteht, dass sie Bedienstete bezahlt, die nicht arbeiten müssen, werde in den nächsten zwei bis drei Wochen geklärt. Abklopfen wird die Stadt wohl auch „ob sich daraus unter Umständen auch eine Schadensersatzforderung wegen nicht eingehaltener Termine ergibt.

Andreas Rorowski


Kommentare
11.10.2011
09:15
Bürger müssen warten
von ichbinnureinbuerger | #2

Wenig Ahnung, aber erstmal rumbeleidigen.

Folgende Lage nach Arbeitsrecht:
Eine Person wird vom Arbeitgeber angestellt, bekommt eine Aufgabe (s. Arbeitsplatzbeschreibung) und wird dafür per Gehalt entschädigt.
Grundlage ist der Arbeitsvertrag. Der regelt, dass der Angestellte seine Arbeitskraft für die im Arbeitsvertrag oder der Stellenbeschreibung beschriebenen Tätigkeiten zur Verfügung stellt, der Arbeitgeber verpflichtet sich dafür per Gehalt zu vergüten. Soweit so gut. Was passiert, wenn der Arbeitgeber dem Angestellten keine Arbeit gibt? Dann hat der Angestellte seine Arbeitskraft zur Verfügungngestellt, der Arbeitgeber ruft diese nicht ab. Da gibt es auch, liebe Frau Weiß, keine Diskussion. Natürlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Mitarbeiter zu bezahlen.

Also, lieber EinOerer: Erstmal denken, dann vielleicht die rechtliche Lage bedenken und dann loslegen. Wer erst denkt und dann schreibt, schreibt manchmal nicht so ein hirnloses Zeugs wie Sie.
Diese Schiene ich schimpfe auf alles, was sich im öffentlichen Dienst tummelt ist nicht nur alt, sondern genauso verlogen.

Folgendes Szenario: Sie kommen zu Ihrem Betrieb und Ihr Arbeitgeber hat Ihren Arbeitsplatz kurzerhand abgebaut. Da verzichten Sie doch sicherlich gern auf Ihr Gehalt, solange bis der einen neuen Platz für Sie gefunden hat, oder?

Da kommt mal wieder die alte LINUX-Werbung zum Zuge: Wenn man gar keine Ahnung hat, einfach mal die F..... halten!

10.10.2011
21:44
Bürger müssen warten
von EinOerer | #1

Aber es gebe auch Mitarbeiter, die argumentieren, sie stellen ihre Arbeitskraft grundsätzlich zur Verfügung, die Stadt können ihnen aber keinen Arbeitsplatz bieten. Ergo blieben sie zu Hause

Unglaublich, unerträglich!!!!!!


Diese Leute sollten SOFORT FRISTLOS entlassen werden!!!

Denn es kann mir niemand erzählen, dass es gerade in dieser chaotischen Umzugsphase keine Arbeit für dieses..........(selbstzensiert) gibt!!!


Schmarotzer - ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein!!!!!


Widerlich!!!!

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