Brunnen schließen, reicht nicht aus
07.01.2010 | 18:21 Uhr 2010-01-07T18:21:00+0100Grüne bohren wegen der Verunreinigung von Grundwasser in Haltern am See nach
Haltern am See. „Die vorliegenden Erkenntnisse bezüglich des Grades der Belastung sind schockierend, insbesondere wegen der Nähe zur Talsperre in Haltern”, zeigt sich Bert Wagener (Grüne), Vorsitzender des Ausschusses für Landschaftsplanung und Umweltfragen des Kreises, entsetzt von den Grundwasserbelastungen in Lehmbraken.
„Der Kreis muss die Betroffenen baldigst umfassend und vor Ort informieren. Ich setze mich für eine schnellstmögliche Informationsveranstaltung in Lehmbraken oder Sythen ein.”
Schnelles Informieren wird erwartet
Wagener erwartet jetzt vom Kreis, dass u. a. zu folgenden Punkten informiert werde: Welche Kenntnisse bezüglich der weiteren Ausbreitung der Belastung liegen vor? Können die festgestellten Schadstoffe durch Pflanzen grundsätzlich aufgenommen werden? Falls ja, kann diese Möglichkeit im konkreten Fall ausgeschlossen werden?
Welche weiteren Messungen hält der Kreis für erforderlich? Welche Sicherungsmaßnahmen sind nötig, um eine weitere Ausbreitung der Belastung zu vermeiden? Welche Sanierungsmaßnahmen sind - ohne Berücksichtigung der Finanzierbarkeit - denkbar? Erfolgt eine Entschädigung der betroffenen Anwohner für den Verlust einer legalen Grundwassernutzung?
Einfach nur die Brunnen zu schließen, das reiche nicht aus. PeKa
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