Musik: Godoj rockt mit Fans beim Videodreh
Thomas Godoj hat sein neues Video zum Song "Nicht allein" inmitten seiner Fans vor dem Recklinghauser Rathaus gedreht.
„Wir fahren nicht nur einmal, wir fahren öfter. Das wird ein richtig netter Nachmittag”, brüllte Regisseur Sven Offen den über Tausend Fans zu. Und dann ging die Post ab. Der Truck sprang an, die Band platzierte sich auf dem Lader, die zahlreichen Kameras wurden gerichtet – und dann rockte es ab. Das Video zur neuen Thomas Godoj-Single „Nicht allein” wurde gedreht. Rund ums Recklinghäuser Rathaus tobte die Band in dicken Mänteln und Jacken bei Sonnenschein zu rockigen Klängen, während die Fans den Truck begleiteten.
Wie Ferris rockte Thomas Godoj beim Videodreh in Recklinghausen auf einem Truck. Foto: Reiner Kruse
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Doch bevor der eigentliche Dreh begann, liefen schon im Rathaus-Innenhof die Vorbereitungen auf Hochtouren. Aufnahmeleiter, Maskenbildner, Kameraleute, alles, was in irgendeiner Form mit Film zu tun hat, konzentrierte sich auf seinen Part. Die Band kleidete sich an, während Interviews liefen, Absprachen getroffen wurden. Fast ständig hielt jemand dem Recklinghäuser ein Mikrofon unter die Nase.
Idee stammt aus "Ferris macht blau"
Und dazwischen immer und überall Andreas „Bär” Läsker, Manager von Thomas Godoj und den „Fantastischen Vier”. Er dirigierte per Funk aus dem Hintergrund.Tauchte hier und da auf, war ständig zugegen, während draußen vor dem Truck die Fans schon mit dem Song beschallt wurden, der im November veröffentlicht wird. „Du bist wie immer der Letzte”, holte dann kurz vor Drehstart Maskenbildnerin Nicole Masztalerz den Recklinghäuser an den Schminktisch und machte ihn für seinen Auftritt fertig.
„Die inhaltliche Idee für das Video stammt aus dem Film ,Ferris macht blau'”, so Andreas „Bär” Läsker im Gespräch mit der WAZ. Bei dem Film handelt es sich um eine High-School-Komödie aus dem Jahr 1986 von John Hughes. Ungewöhnlich an diesem Film war, dass die Hauptfigur gelegentlich „aus der Rolle fällt”, um direkt in die Kamera zu den Zuschauern zu sprechen.
"Lasst und alle abrocken"
Die Fans durften beim Videodreh vor dem Recklinghauser Rathaus mitmachen. Foto: Reiner Kruse
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Und genau das tat Thomas Godoj auch, als er auf den Truck stieg und den Fans kleine Regieanweisungen für einen „gute Laune Song” gab. „Und jetzt lasst uns schön abrocken”, forderte er sie auf, als die Musik eingespielt wurde und der Lkw sich mit dem Lader und den Fans dahinter in Bewegung setzte. „Zuschauer, Fans, THW, alles soll mit auf dem Video sein”, so Godoj, dessen kleine Tochter Lynn auf dem Arm von Godoj-Lebensgefährtin Jennifer mitschunkelte, während zahlreiche Fans aus den Rats- und Stadthausfenstern das Treiben unten aus der Distanz beobachteten.
Seinen großen Auftritt hatte auch der Recklinghäuser Schüler Jörg Kaiser (12). Er machte während der Drehpause für die Schülerzeitung der Christoph-Stöver-Realschule ein großes Interview mit Thomas Godoj. Er schnappte sich den Echo-Preisträger, bevor der in den geschützten Bereich des Rathauses verschwinden konnte – und hoffte insgeheim, auch noch ein Gespräch für den Radiosender mit dem Recklinghäuser machen zu können.
Und wann läuft das Video im Fernsehen? „Erst wenn die Single erscheint.” So Godoj.
























