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Nacht der Industriekultur

2013 keine Extraschicht auf der Zeche Waltrop

21.01.2013 | 17:30 Uhr
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2013 keine Extraschicht auf der Zeche Waltrop
Im Gegensatz zur Zeche Waltrop ist das Industriemuseum Altes Schiffshebewerk 2013 bei der Extraschicht mit dabei.Foto: Joachim Kleine-Büning

Waltrop.   Da der Kooperationspartner "Hase Spezialräder" sein Engagement abgesagt hat, findet 2013 keine Extraschicht auf der Zeche Waltrop statt. Ab 2014 sind dann das Kulturbüro und die Wirtschaftsförderung der neue Partner. Dann soll es auch mit der Nacht der Industriekultur auf der Zeche Waltrop klappen.

In diesem Jahr wird es auf der Zeche Waltrop keine Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Industriekultur – Extraschicht“ geben. Das teilt die Leiterin des Waltroper Kulturbüros, Claudia Schänzer, mit.

Der bisherige örtliche Kooperationspartner der das Projekt leitenden „Ruhr-Tourismus GmbH“, die Firma „Hase Spezialräder“, musste ihr Engagement für 2013 leider kurzfristig absagen. Das Westfälische Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg ist aber weiterhin vertreten.

2013 ohne Zeche Waltrop am 6.Juli

Ab dem Folgejahr 2014 gibt es dann wieder eine „Extraschicht“ auf der Zeche Waltrop. Dann werden das Kulturbüro und die Wirtschaftsförderung der Stadt als neuer Kooperationspartner der Initiatoren zum Veranstalter vor Ort.

2013 wird die „Nacht der Indus­triekultur“ – ohne den Standort Zeche – am 6. Juli stattfinden. 2014, wenn auch in der Stadt der Schiffshebewerke wieder Programm geplant ist, steht die „Extraschicht“ für den 28. Juni im Kalender.

Faszination einer Region

Seit ihrer Premiere im Jahre 2001 bringt die „Extraschicht“ die Faszination einer ganzen Region auf den Punkt und setzt alljährlich in einer Sommernacht ehemalige Industrieanlagen, aktuelle Produktionsstätten, Zechen und Halden kulturell in Szene.

Damit steht sie sinnbildlich für den Wandel von der Schwerindus­trie zu einer modernen Wirtschafts- und Kulturregion und schafft im gesamten Ruhrgebiet eine Atmosphäre, die die Geschichte und die Zukunft der Region miteinander verbindet.

Deutschlands größter Ballungsraum stellt seine kulturelle Vielfalt aus

Stillgelegte Zechen und Stätten des Bergbaus dienen als Spielorte für Musik, Tanz und Theater, einstige Produktionsareale bieten Raum für Freizeit und Erholung.

Wenn die baulichen und technischen Denkmäler der Industriegeschichte, Museen und Orte des Wandels mit künstlerischen Inszenierungen bespielt werden, stellt Deutschlands größter Ballungsraum seine kulturelle Vielfalt unter Beweis. Dafür, dass in diesem Rahmen in der Zukunft auch in Waltrop wieder Glanzlichter gesetzt werden, sorgen Claudia Schänzer und Wirtschaftsförderer Burkhard Tiessen, die ab sofort an einem attraktiven Konzept für das Waltroper „Extraschicht“-Programm Zeche Waltrop im nächsten Jahr arbeiten.

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